VdS ist ein Unternehmen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. und ist für Brandschutz, Security und Bildung zuständig. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 330 Mitarbeiter, der Hauptsitz ist in Köln. VdS führt Zertifizierungen durch, durch die qualitativ hochwertige Produkte im Bereich der Sicherheit ausgezeichnet werden. Ausserdem werden in modernen Laboratorien Produkte bis ins Detail geprüft. Auch Bildung spielt für VdS eine große Rolle, weshalb allein in Köln jährlich rund 200 Lehrveranstaltungen wie Seminare stattfinden.
Quelle: VdS
Was ist wichtiger? Einen Tresor gegen Feuereinwirkung oder gegen Einbruch? Die Erfahrung zeigt, dass beide Gesichtspunkte relevant sind. Zum sicheren Schutz vor Einbruchdiebstahl werden Wertschutztresore nach der EU-Norm EN1143-1 sowie Sicherheitstresore nach der EN14450 angeboten. Über Brandschutz verfügen Geldschränke mit einem Zertifikat nach EN1047-1 und EN15659. Feuersicherheit ist vor allem wegen wichtiger Daten, die zum Beispiel auf CD, DVD oder Festplatten gespeichert sind. Hierbei muss man wissen, dass ein Tresor nicht generell vor einem Brand schützen kann. Genausowenig wie ein Feuerschutz-Tresor auch nicht generell vor Einbruch oder Entwendung schützen kann. Wollen Sie beides haben, empfehlen wir, eine doppelte Zertifizierung zu berücksichtigen. Auch wir von ExtraSafe bieten Tresore an, welche sowohl Einbruchdiebstahl als auch Brandschutz in sich vereinen.
Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat das Vertrauen in die Banken tief erschüttert. Eine der Folgen: Die Tresorbranche spürt eine deutlich höhere Nachfrage nach Wertschränken, Safes und anderen sicheren Aufbewahrungsorten (darüber hatte unser Blog schon einmal berichtet: http://www.extrasafe.de/blog/archives/36-Trotz-Finanzkrise-Ruhe-bewahren-beim-Tresorkauf.html). Doch Achtung: Beim Tresorkauf sollte man sich nicht übers Ohr hauen lassen. In einem Test hat das Sat1-Magazin "Planetopia" jetzt festgestellt, dass allzu viele Händler mit Billigtresoren aufwarten, die ihr Geld nicht wert sind.
Die Angebote sind allzu verlockend: 30-Euro Schnäppchen für einen Safe aus dem Baumarkt, 50 Euro für einen Tresor, der angeblich zu hundert Prozent sicher ist. Viele verunsicherte Bürger lassen sich von diesen Angeboten in die Irre führen. Der Tresor-Techniker von Planetopia aber zeigt, wie mit ein paar Handgriffen und professionellem Werkzeug der Safe geöffnet werden kann, ohne dass auch nur das Schloss beschädigt wird. Das Erstaunen bei den Betroffenen ist meist groß.
Die Experten im Magazin erklären weiter, dass es sich bei vielen Produkten um "bessere Spardosen" handelt, deren Mechanik ohne großen Aufwand geknackt werden kann. Weil die Täter häufig noch nicht einmal Spuren hinterlassen, ergibt das später auch Probleme mit der Versicherung Den Namen "Tresor" hätten die meisten Angebote daher gar nicht verdient. Weiterer häufig gesehener Fehler: Die Tresore werden nicht in der Wand verankert. Stattdessen setzen ihre Besitzer voll auf das Eigengewicht - ein Irrtum, wie die Spezialisten während der Sendung aufdecken. Viele Einbruchsfälle haben bewiesen, dass sich Diebe auch von einer Schwere von mehreren hundert Kilo nicht abschrecken lassen. Und noch nicht mal dieses Gewicht wird von den meisten Billigprodukten erreicht.
Zum Schluss des Beitrags geben die Tresor-Techniker den Zuschauern mit auf den Weg: Einen Tresor schafft man sich meist nur einmal im Leben an, deswegen sollte man gerade da auf Qualität und ein zertifiziertes Produkt achten.
Vor dem Hintergrund der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise verlieren immer mehr Kunden ihr Vertrauen gegenüber den Banken und setzen stattdessen auf eigene Tresore und Wertschränke. Nach Angaben des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" vermeldeten manche Tresorhändler seit letztem Herbst Umsatzsteigerungen von dreißig Prozent.
Safe-Hersteller bestätigen einen gesteigerten Beratungsbedarf sowie ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis. Gerade feuerfeste Panzerschränke und andere Tresore in gehobenem Preissegment werden verstärkt nachgefragt. Mittlerweile ist sogar von Lieferengpässen die Rede.
Unterdessen warnt jedoch der Branchenverband "European Security System Association" vor allzu überhasteten Entscheidungen. Trotz der angespannten wirtschaftlichen Situation und dem gestiegenen Misstrauen sei es nötig, beim Tresorkauf keine Panik aufkommen zu lassen und auf Qualität zu achten. Nur ein Tresor mit einer sachgemäßen Verankerung und entsprechender Sicherheitszertifizierung kann helfen, Einbrechern den Diebstahl effektiv zu erschweren.
Sämtliche Tresore mit einem solchen Siegel wurden vorab von einem Testinstitut eingehend geprüft. Durch die Überprüfung werden die Safes auf Kriterien wie den Widerstandswert gegenüber thermischen und mechanischen Einbruchsmechanismen überprüft. Darüber hinaus werden die Standards während der Produktion immer wieder kontrolliert. Durch die Vorschriften der Richtlinie ist garantiert, dass nur vorher zertifizierte Schlösser in den Tresor eingebaut werden.
Entspricht ein untersuchter Safe den Richtlinien, erhält er eine VdS-Prüfplakette, die an der Innenseite der Tresortür befindet. Das Prüfsiegel ist europaweit einheitlich, wodurch ein Vergleich verschiedener Anbieter erleichtert wird.
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