Bei Möbeltresoren handelt es sich um Tresore, die im Vergleich zu freistehenden Wertbehältnissen kleiner und kompakter sind. Sie werden direkt in Möbel wie etwa Schränke, Regale oder Einbauwände eingesetzt. Sie zeichnen sich durch eine geringe Tiefe und ein Tresorschloss aus, das meist in das Türblatt versenkt ist.
Eine gute Verankerung ist gerade bei einem Einbautresor besonders wichtig, da dieser in der Regel wesentlich leichter ist. Je nach Montageort müssen also Boden- bzw. Wandanker zur Befestigung verwendet werden. Wird der Tresor an einer Wand angebracht, so ist es ratsam, zusätzlich L-Winkel anzubringen, die dem Gewicht des Tresors angemessen sind. Soll der Tresor innerhalb einer Schrankwand integriert werden, sollte der Safe nicht an deren Rückwand angebracht werden. Stattdessen ist es empfehlenswert, ein Stück aus dieser herauszusägen, sodass der Tresor an der richtigen Wand angebracht und verankert werden kann.
Vor dem Kauf gilt es auch, sich über die Sicherheitsstufe und das Tresorschloss Gedanken zu machen. Möbeltresore mit der höchsten Sicherheitsstufe sind allerdings kaum zu finden, da sie sehr leicht sind. Eventuell sollte man diesen Safe also durch einen weiteren, fest verankerten Tresor ergänzen.
400 Kilogramm schwer war der Tresor, und doch schafften es Einbrecher, den Wertschrank aus einem Autohaus in Würzburg zu entwenden. Sowohl von den Dieben als auch von der Beute fehlt bislang jede Spur, gab die Kriminalpolizei Wiesbaden bekannt.
Nach Angaben des Polizeisprechers befanden sich in dem Safe Prüfplaketten sowie Bargeld in vierstelliger Höhe. Die Tat ereignete sich in der Nacht zum Freitag. Die Täter verschafften sich Zugang zum Parkhaus, indem sie eine der Schranken gewaltsam öffneten und so auf das Gelände gelangten. Im Parkhaus brachen die Einbrecher eine Nebentür auf und hoben den schweren Tresor auf ein Rollbrett. Mit noch unbekannten Mitteln gelang es der Bande im Anschluss, den Safe in ein Auto zu wuchten und zu flüchten.
In Anbetracht der Vertrauenskrise gegenüber Investmentbanken und Finanzmarktspekulationen bewahren immer mehr Deutsche ihre Ersparnisse bei sich zu Hause auf. Doch die klassischen "Sparstrümpfe" haben ausgedient; stattdessen ist die Nachfrage nach Tresoren merkbar gestiegen.
Die Wertschränke dienen nicht nur der Aufbewahrung von Bargeld, Schmuck und Gold, immer häufiger werden auch persönliche Daten und Dokumentensammlungen im Safe aufbewahrt. Besonders wertvolle Familienfotos, Erb- und Erinnerungsstücke und andere hochwertige Materialien werden ebenfalls in Tresoren verstaut.
Angesichts des neuen Tresorbooms warnt die European Security System Association, der Dachverband der Sicherheitsbranche, jedoch vor unüberlegten Tresorkäufen. Nur Tresore mit ausreichender Sicherheitsstufe und guter Verankerung gewährleisten Sicherheit. Entscheidend sind neben Sturz- und Feuerprüfungen auch der Widerstandsgrad des Tresors. Entsprechende Gütesiegel, die meist an der Innentür angebracht sind, geben Ausschluss über die Qualität eines Wertschrankes. Je nach Kategorie kann ein Tresor dann einer Wärme zwischen 70 und 170 Grad Celsius standhalten. Um hinsichtlich der Qualität den eigenen Bedarf zu ermitteln, ist es also nötig, die Werte zu kennen, die untergebracht werden sollen. Die Sicherheitsstufe ist auch ein wichtiger Faktor bei der Versicherung der Wertgegenstände.
Bei der Bedarfsermittlung sollten jedoch auch zukünftige Entwicklungen berücksichtigt werden. Ein Tresor ist normalerweise kein gewöhnlicher Gebrauchsgegenstand, sondern wird über viele Jahre oder gar Jahrzehnte genutzt. Während Inflation und wirtschaftliche Entwicklung den Wert des gelagerten Inhalts schnell steigern, bleibt der maximale Versicherungsschutz für den Tresor konstant. Es ist also zu überlegen, ob nicht gleich eine Sicherheitsstufe über dem momentanen Bedarf gekauft werden sollte.
Ein weiteres Kriterium beim Tresorkauf ist das gewählte Volumen. Benutzer sollten sich vorher gut überlegen, was sie alles im Wertschrank verstauen wollen. Denn die Erfahrung zeigt: Ist erst einmal ein Safe im Haushalt, kommen schnell viele Dinge zusammen, die man dort aufbewahrt wissen will. Außerdem muss man sich für eine Verschlussart entschließen. Hier erweisen sich elektronische Lösungen als besonders praktisch, da zur Öffnung des Tresors kein Schlüssel nötig ist, der wiederum irgendwo versteckt sein muss. Fällt das Elektroschloss jedoch aus, braucht man auch hier zumindest einen Notschlüssel.
Sobald eine Entscheidung gefallen und der Tresor gekauft ist, geht es darum, einen geeigneten Platz zu finden. Es empfiehlt sich einen Ort auszuwählen, der für Gäste und ungewollte Besucher nicht sofort sichtbar ist. Gleichzeitig sollte man den Safe am Aufstellort massiv verankern können - in der Wand oder in den Boden. Übermäßige Feuchte oder Sonneneinstrahlung sind ebenfalls zu vermeiden, da die Elektronik bzw. die Feuerschutzisolierung darunter leiden könnten.
Hoher Schaden in Rostock: Bei einem Überfall haben bislang unbekannte Täter den Tresor einer Studentenkneipe geknackt. Ihre Beute betrug stolze 80.000 Euro!
Der Aufwand für den Einbruch war dabei relativ gering. Leichtsinnigerweise hatten die Besitzer des Tresors den Schlüssel nicht weit entfernt vom Safe in einer Hintertür versteckt. Daher gelang es den Einbrechern, den Schlüssel zu stehlen und sich Zugang zum Tresorraum zu verschaffen.
Überrascht ist die Polizei allerdings auch über die Höhe der im Wertschrank gelagerten Summe. Dazu werden im Moment Untersuchungen durchgeführt, wie ein Beamter mitteilte. Die Spurensicherung hat bereits mehrere Spuren gesichert.
Vor dem Hintergrund der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise verlieren immer mehr Kunden ihr Vertrauen gegenüber den Banken und setzen stattdessen auf eigene Tresore und Wertschränke. Nach Angaben des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" vermeldeten manche Tresorhändler seit letztem Herbst Umsatzsteigerungen von dreißig Prozent.
Safe-Hersteller bestätigen einen gesteigerten Beratungsbedarf sowie ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis. Gerade feuerfeste Panzerschränke und andere Tresore in gehobenem Preissegment werden verstärkt nachgefragt. Mittlerweile ist sogar von Lieferengpässen die Rede.
Unterdessen warnt jedoch der Branchenverband "European Security System Association" vor allzu überhasteten Entscheidungen. Trotz der angespannten wirtschaftlichen Situation und dem gestiegenen Misstrauen sei es nötig, beim Tresorkauf keine Panik aufkommen zu lassen und auf Qualität zu achten. Nur ein Tresor mit einer sachgemäßen Verankerung und entsprechender Sicherheitszertifizierung kann helfen, Einbrechern den Diebstahl effektiv zu erschweren.
In der Kölner Filiale einer Sparkasse wurde vergangenen Mittwoch eine Kundin im Tresor eingeschlossen. Sie hatte sich im Schließfachraum der Bank aufgehalten, als ein Sparkassenmitarbeiter die Tresortür schloss und die Schlösser einrasteten. Ein Öffnen des Tresors war daraufhin nicht mehr möglich, weshalb die 68-jährige Frau knapp vierzehn Stunden in dem Raum eingeschlossen war.
Aufgrund des Sicherheitssystems, welches so eingestellt war, dass sich die Tür erst am anderen Morgen wieder öffnen ließ, konnte die Frau nicht eher befreit werden. Hätte sie von innen versucht, die Tür aufzubrechen, hätte sie Experten zufolge mindestens 30 Stunden dafür gebraucht. Gewalt wäre also zwecklos gewesen.
Immerhin wurde die Eingesperrte per Telefon von Psychologen betreut. Auch ihr Ehemann wurde zur Bank gebracht, um Kontakt mit ihr aufzunehmen und beruhigend auf sie einzuwirken.
Wertbehältnisse, die für den Hausgebrauch im Einsatz sind, sind in der Regel nicht begehbar, wodurch ein solcher Vorfall für Privatleute äußerst unwahrscheinlich ist. Allerdings sollte auch zu Hause bei entsprechenden Sicherheitseinstellungen damit gerechnet werden, dass der Safe nicht immer zu öffnen ist (etwa bei mehrfacher Falscheingabe des Passworts). Damit können auch darin gelagerte Wertgegenstände nicht zu jeder Zeit entnommen werden.
Im nordrhein-westfälischen Viersen haben Einbrecher am Wochenende versucht, den Tresor aus der Cafeteria einer Schule aufzubrechen und das dort gelagerte Bargeld zu stehlen.
Zu diesem Zweck waren die Täter mit einem Schneidbrenner ausgestattet. Mit dessen Hilfe gelang es ihnen, ein Loch in den schuleigenen Wandtresor zu brennen. Allerdings erzeugten sie durch den Aufbruch so viel Hitze, dass das Innere des Tresors Flammen fing und die Beute - Geldscheine im Wert mehrerer hundert Euro - verbrannte.
Daraufhin entwendeten die Diebe drei Elektrogeräte und flüchteten. Über die weiteren Tatumstände und die Motive der Täter ist bislang noch nichts bekannt.
Nur Wertschränke mit entsprechender Sicherheitsstufe sind garantiert feuerfest und nicht durch Instrumente wie Schneidbrenner aufzubrechen. Beim Kauf sollte daher immer auf diese Kriterien geachtet werden.
Immer wieder kommt es vor, dass Tresore entsorgt werden müssen. Dies kann zum einen an einem Neukauf eines Panzerschrankes liegen, zum anderen aber stehen Hauskäufer manchmal vor dem Problem, dass die Vorbesitzer ihren alten Tresor nicht mitgenommen haben. Wie aber löst man einen Tresor aus seiner Verankerung und entsorgt ihn fachgerecht?
Viele Tresorfachhändler bieten eine fachgerechte Entsorgung alter oder nicht mehr gebrauchter Tresore an. Die Dienstleistungen reichen von der ordnungsgemäßen Demontage bis hin zum Abtransport. Viele Wertbehälter beinhalten Werkstoffe, die wiederverwendet werden können. Um sämtliche Komponenten eines Tresors zu nutzen, muss dieser richtig zerlegt werden. Auch bei dem Umgang mit gesundheitsschädlichen Stoffen, die sich vor allem in älteren Tresoren finden, ist Sachverstand gefragt. Hier gilt es, die entsprechenden Umweltvorschriften bei der Entsorgung zu beachten.
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