Das Bundeskriminalamt sowie die Landeskriminalämter haben jetzt das Datenbanksystem "Securius" ins Leben gerufen. Alle Polizeistellen haben hier die Möglichkeit, sichergestellte Wert- oder Kunstobjekte einzupflegen. Alle Bürger können im Internet auf der Website von Securius nach gestohlenen Objekten wie etwa Kunstgegenständen, Uhren, Schmuck, etc. suchen. Securius ist sowohl ein Verzeichnis sowie auch eine Suchmaschine, die es ermöglicht, anhand von Kategorien und Suchworten nach gestohlenen Objekten zu fanden. Falls Nutzer von Securius Objekte identifizieren, welche ihnen abhanden gekommen sind, können sich diese an die zuständige Polizeistelle wenden und ihren Eigentumsanspruch anbringen. Die Nutzer müssen hierzu jedoch Nachweise wie Fotos, Versicherungsdokumente oder sonstige Eigentumsnachweise vorlegen.
Das Auto ersetzt den Tresor nicht: Diese Erkenntnis lässt sich aus zahlreichen Kriminalstatistiken ableiten, aber leider auch immer wieder an konkreten Fällen sehen. So wurde vergangene Woche in Worms ein Auto aufgebrochen, in dem eine Frau ihre Handtasche leichtsinnigerweise auf dem Beifahrersitz gelassen hatte. Noch dazu war das Schiebedach des Autos gekippt gewesen, sodass das Aufbrechen noch "attraktiver" wurde. Die Diebe erbeuteten eine geschätzte Bargeldsumme von 400 Euro sowie die Scheckkarte der Frau.
Wertgegenstände sollten nur wenn unbedingt nötig mitgeführt, dann jedoch niemals unbeaufsichtigt gelassen werden. Selbst bei kürzeren Parkzeiten oder beim Tanken sollte Bargeld und Papiere nicht im Auto verbleiben. Experten raten jedoch, Wertsachen von Anfang an zu Hause in einem gut verankerten Tresor aufzubewahren. Doch auch zu Hause ist Vorsicht geboten: Hier sollten die Fenster geschlossen werden und der Safe so angebracht, dass er sich nicht aus der Verankerung lösen oder aufflexen lässt.
Schock im österreichischen Wolfsberg: Bisher noch unbekannte Täter verschafften sich Zugang zu einem Wohnhaus und brachen brutal einen Wandtresor aus seiner Verankerung.
Nachdem die Eindringlinge das Fenster eingetreten hatten, hatten sie auf der Suche nach Wertgegenständen wie Schmuck, Waffen und Bargeld die ganze Wohnung durchwühlt. Schließlich waren sie fündig geworden und mit einer Brechstange den Safe aus der Wand gelöst.
Nach Angaben der Polizei nahmen die Einbrecher den Tresor schließlich als Beute mit. Schätzungen zufolge handelt es sich um eine fünfstellige Schadenssumme, mindestens jedoch 20.000 Euro.
Aufgrund der großen Gefahr durch Einbrüche ist es wichtig, für Tresorverankerungen eine Fachfirma zu beauftragen.
In Zeiten der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise steigt das Bewusstsein für Sicherheit: Der ExtraSafe Tresore-Blog berichtete bereits über die erhöhte Nachfrage nach Wertschränken (http://www.extrasafe.de/blog/archives/36-Trotz-Finanzkrise-Ruhe-bewahren-beim-Tresorkauf.html). Doch auch Einbrecher wissen um das Misstrauen gegenüber Geldinstituten und den Trend, mehr Bargeld und Wertgegenstände zu Hause aufzubewahren. Momentan beliebte Anlagemöglichkeiten wie Gold werden generell häufig zu Hause aufbewahrt. Die Folge: Die Gefahr eines Einbruchs steigt.
Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten die Wertgegenstände im Safe zusätzlich versichert werden. In einem kürzlich veröffentlichten Urteil befand das Düsseldorfer Finanzgericht, der Tresor-Besitzer müsse für einen ausreichenden Deckungsschutz sorgen. Im konkreten Fall war ein Ehepaar bei einem Einbruch dazu gezwungen worden, den Safe zu öffnen und den Verbrechern den Inhalt auszuhändigen. Die Versicherung der Eheleute weigerte sich jedoch, den kompletten Wert zu ersetzen; in der Folge machten die Opfer gegenüber dem Staat eine außergewöhnliche Belastung geltend. Diese Praxis wies das Gericht nun zurück.
Die individuelle und langfristige Kennzeichnung von Wertgegenständen kann im Falle eines Diebstahles von großem Nutzen für Besitzer wie Polizei sein.
Empfehlenswert ist daher das Führen einer Liste aller persönlicher Wertgegenstände, die sich etwa im Tresor, Safe, Geheimfach oder anderen Wertbehältnissen befinden. Zu beachten ist jedoch, dass es sich um absolut vertrauliche Informationen handelt, die ebensowenig wie die Wertgegenstände selbst in die falschen Hände geraten sollten. Als Aufbewahrungsort für die Auflistung bieten sich daher nur Orte an, die vor fremden Blicken geschützt sind.
Nicht näher bekannte Einbrecher sorgten am Wochenende in einem Tübinger Fitnessstudio für einen Schaden in noch unbekannter Höhe: In der Nacht von Samstag auf Sonntag entwendeten sie einen Tresor mit einem Gewicht von 250 Kilogramm aus dem Center. Um in das Gebäude einzudringen, hatten sie ein Fenster eingeschlagen und von innen eine Notfall-Ausgangstür geöffnet. Die Polizei sicherte den Tatort ab und nahm ihre Ermittlungen auf.
Dieser Fall, der nach Angaben der Behörden kein Einzelfall darstellt, zeigt, wie wichtig das Gewicht eines Safes ist. Experten raten, einen möglichst schweren Sicherheitsschrank zu verwenden. Um Diebstähle dieser Art zu vermeiden empfiehlt es sich außerdem, seinen Tresor professionell verankern zu lassen. Frei stehende Tresore sind - gerade bei leichtem Gewicht - besonders einfache Beute für ungebetene Gäste. Eine Verankerung des Sicherheitsschrankes an einem nicht einfach zugänglichen Ort dagegen erhöht den Schutz für die im Safe gelagerten Wertgegegenstände und den Schrank selbst.
Was sich eigentlich ganz selbstverständlich anhört, ist leider immer noch nicht überall umgesetzt: Viel zu oft liegen Wertgegenstände offen in den Häusern und Wohnungen Deutschlands. Solche Unachtsamkeiten locken Einbrecher an - und dabei kann man sich schon mit wenigen Schritten vor ungebetenem Besuch schützen!
Wertsachen wie Schmuck, wichtige Dokumente, Waffen, Bargeld und sonstige Wertsachen müssen unbedingt in geeigneten Wertbehältern aufbewahrt werden. Zu empfehlen ist der Kauf eines Tresors oder einer Geldkassette, die über ein bekanntes Prüfsiegel verfügt.
Wertsachen, die nicht oft benötigt werden, sollten in ein Schließfach einer Bank gebracht werden.
Bei Geldkassetten, Blechschränken und Tresoren bestehen große Unterschiede. Geldkassetten und Blechschränke können oftmals nicht ausreichend verankert werden. Dabei müssen Wertbehältnisse mit einem Eigengewicht von 1000 Kilo fest verankert werden. Gute Beratung und individuelle Lösungen beim Tresorkauf sind also unbedingt angebracht!
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