GlĂŒck im UnglĂŒck im bayerischen Traunstein: Obwohl eine Diebesbande in der Nacht von Freitag auf Samstag mit viel Aufwand in eine Autowerkstatt einbrach, gelang es ihr nicht, groĂe Beute zu machen. Grund dafĂŒr war wohl ein besonders gut verankerter Tresor. Denn trotz gewaltsamer Bearbeitung des Safes mit Werkzeugen aus der Autowerkstatt lieĂ sich das eingemauerte WertbehĂ€ltnis nicht aus der Wand lösen. Auch sĂ€mtliche Versuche, den Safe zu öffnen, misslangen.
Das PolizeiprÀsidium Oberbayern in Rosenheim verzeichnete daher nur einen geringen Schaden von 200 Euro, den die Diebe anrichteten, indem sie das Wechselgeld und die Trinkgeldkasse entwendeten.
Experten raten, Tresore gut in der Wand zu verankern, um deren Diebstahl unmöglich zu machen.
Schockiertes Erstaunen in Wiesbaden: In der hessischen Landeshauptstadt gelang es Einbrechern in der Nacht zum Dienstag, in einem Supermarkt einen Tresor zu entwenden, der mehrere hundert Kilos wog.
Nach Angaben der Polizei hatten sich in dem Safe Bargeld und Goldschmuck befunden, die insgesamt mehrere tausend Euro wert sind. Um sich Zugang zum GebĂ€ude zu verschaffen, hatten die Diebe eine TĂŒr aufgebrochen und den Tresor anschlieĂend mit einem Hubwagen ĂŒber eine Rampe in ein Fluchtfahrzeug gewuchtet. Wie genau die TĂ€ter das WertbehĂ€ltnis aus seiner Verankerung lösten, ist noch unklar. Experten gehen davon aus, dass die Tat nicht gerĂ€uschlos verlaufen sein kann und sind nun auf der Suche nach Zeugen.
In Zeiten der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise steigt das Bewusstsein fĂŒr Sicherheit: Der ExtraSafe Tresore-Blog berichtete bereits ĂŒber die erhöhte Nachfrage nach WertschrĂ€nken (http://www.extrasafe.de/blog/archives/36-Trotz-Finanzkrise-Ruhe-bewahren-beim-Tresorkauf.html). Doch auch Einbrecher wissen um das Misstrauen gegenĂŒber Geldinstituten und den Trend, mehr Bargeld und WertgegenstĂ€nde zu Hause aufzubewahren. Momentan beliebte Anlagemöglichkeiten wie Gold werden generell hĂ€ufig zu Hause aufbewahrt. Die Folge: Die Gefahr eines Einbruchs steigt.
Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten die WertgegenstĂ€nde im Safe zusĂ€tzlich versichert werden. In einem kĂŒrzlich veröffentlichten Urteil befand das DĂŒsseldorfer Finanzgericht, der Tresor-Besitzer mĂŒsse fĂŒr einen ausreichenden Deckungsschutz sorgen. Im konkreten Fall war ein Ehepaar bei einem Einbruch dazu gezwungen worden, den Safe zu öffnen und den Verbrechern den Inhalt auszuhĂ€ndigen. Die Versicherung der Eheleute weigerte sich jedoch, den kompletten Wert zu ersetzen; in der Folge machten die Opfer gegenĂŒber dem Staat eine auĂergewöhnliche Belastung geltend. Diese Praxis wies das Gericht nun zurĂŒck.
Die evangelische Kirche in Lahr (Ortenaukreis) wurde Opfer einer noch unbekannten Diebesbande. In der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag drangen die TĂ€ter in die Sakristei des Gotteshauses ein, welches sich im Lahrer Stadtteil Kippenheimweiler befindet.
Der dort verankerte Tresor wurde aufgebrochen, aus der Wandhalterung gerissen und schlieĂlich von den RĂ€ubern mitgenommen. Im Safe waren nicht nur die OpferbeitrĂ€ge der vorherigen Weihnachtsgottesdienste und mehrere Messbecher, sondern auch die Kollekte fĂŒr die Hilfsaktion "Brot fĂŒr die Welt". Diese ist fĂŒr die UnterstĂŒtzung hungerleidender Menschen in EntwicklungslĂ€ndern vorgesehen und dient der BekĂ€mpfung der Armut.
Die Polizei schĂ€tzt den Schaden vor diesem Hintergrund auf einige Tausend Euro. Sie erbittet sich die Mithilfe der BĂŒrger und empfiehlt als VorsichtsmaĂnahme, Tresore fest in der Wand verankern zu lassen.
In Davensberg im MĂŒnsterland steht die Polizei vor einem ganz ungewöhnlichen RĂ€tsel: Die Beute ist vorhanden, doch die dazugehörige Tat fehlt.
Eine SpaziergĂ€ngerin hatte den Polizeibeamten vor einer Woche von einem Tresor berichtet, den sie am StraĂenrand in der NĂ€he des Sportplatzes entdeckt hatte. Nachdem sowohl die Dame als auch die Polizei zunĂ€chst davon ausgingen, dass es sich um einen aufgebrochenen, leeren Safe handelt, entpuppte sich der Fund bei genauerem Hinsehen als Kuriosum: Im Geldschrank befand sich noch ein betrĂ€chtlicher Geldbetrag. Von einer Summe im hohen fĂŒnfstelligen Bereich ist die Rede.
Das Geld dĂŒrfte den Einbrechern entgangen sein, weil sie bei der Tat nicht genau ĂŒberprĂŒften, ob sie den Tresor komplett geleert haben. Möglicherweise handelt es sich aber auch um ein intelligent konstruiertes WertbehĂ€ltnis, dessen Inhalt auf den ersten Blick verborgen bleibt.
Neben den TÀtern, von denen bisher jede Spur fehlt, muss die Polizei jedoch auch klÀren, wer der Besitzer des Tresors ist. Denn Anzeige wegen Diebstahls hat bislang niemand erhoben.
Durch Umbauten oder Ănderung in den VermögensgegenstĂ€nden werden von Zeit zu Zeit Reparaturen und UmrĂŒsten von Tresoren nötig. Bei nachtrĂ€glichen Ănderungen von WertbehĂ€ltnissen ist allerdings Achtung geboten.
Ein Safe sollte generell nur vom jeweiligen Hersteller beziehungsweise von einem Fachmann umgerĂŒstet werden. Manche Hersteller autorisieren sich gegenseitig fĂŒr den Prozess der Reparaturen. Als Endkunde sollte man darauf achten, dass die externen Sicherheitstechniker, die mitunter eingesetzt werden, von den Herstellern im Vorfeld eingehend geschult wurden. In der Regel erhalten Servicetechniker nach entsprechenden Schulungen auch Zertifikate und sollten sich ausweisen können.
Im westfÀlischen Rheine wurde in der Nacht zu Samstag ein Tresor aus der Wand einer BÀckerei gebrochen. Die Einbrecher haben damit einen Schaden von ungefÀhr 3000 Euro angerichtet.
Als eine Mitarbeiterin am Samstagmorgen ihren Dienst antreten wollte, fiel ihr die offene TĂŒr auf. Noch am Abend zuvor war alles in Ordnung gewesen. Die Polizei geht davon aus, dass die TĂ€ter gezielt nach dem GeldbehĂ€ltnis gesucht und den Safe schlieĂlich gefunden hatten.
Was sich eigentlich ganz selbstverstĂ€ndlich anhört, ist leider immer noch nicht ĂŒberall umgesetzt: Viel zu oft liegen WertgegenstĂ€nde offen in den HĂ€usern und Wohnungen Deutschlands. Solche Unachtsamkeiten locken Einbrecher an - und dabei kann man sich schon mit wenigen Schritten vor ungebetenem Besuch schĂŒtzen!
Wertsachen wie Schmuck, wichtige Dokumente, Waffen, Bargeld und sonstige Wertsachen mĂŒssen unbedingt in geeigneten WertbehĂ€ltern aufbewahrt werden. Zu empfehlen ist der Kauf eines Tresors oder einer Geldkassette, die ĂŒber ein bekanntes PrĂŒfsiegel verfĂŒgt.
Wertsachen, die nicht oft benötigt werden, sollten in ein SchlieĂfach einer Bank gebracht werden.
Bei Geldkassetten, BlechschrĂ€nken und Tresoren bestehen groĂe Unterschiede. Geldkassetten und BlechschrĂ€nke können oftmals nicht ausreichend verankert werden. Dabei mĂŒssen WertbehĂ€ltnisse mit einem Eigengewicht von 1000 Kilo fest verankert werden. Gute Beratung und individuelle Lösungen beim Tresorkauf sind also unbedingt angebracht!
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