Auch im neuen Jahr schaffen es Einbrecher, in Gebäude einzudringen und Tresore aufzubrechen. Im bayerischen Eichstädt verschaffte sich eine Gangsterbande in der Nacht zu Mittwoch Zugang zu zwei Firmengebäuden und durchsuchten die Räumlichkeiten.
Am ersten Tatort gelang es den bislang unbekannten Tätern, einen Stahlblechschrank auszuhebeln und die darin befindliche Geldkassette mitzunehmen. Im zweiten Gebäude wuchteten sie die Tür eines Tresors auf und entwendeten Bargeld. Zudem wurden etliche Bürotüren aufgebrochen.
Der Fall macht deutlich: Auch 2010 ist Achtsamkeit im Umgang mit Safes geboten. Tresore sollten fest in der Wand verankert werden.
Böser Schreck kurz vor Weihnachten: Bislang unbekannte Täter drangen gestern Abend in eine Bäckerei in Wolfsburg und richteten dabei einen Sachschaden von mehr als eintausend Euro an. Darüber hinaus rissen sie mit Brachialgewalt einen Tresorwürfel aus der Wand. Unter einem Tresorwürfel versteht man in der Regel einen quadratisch geformten Safe, der in der Wand verankert wird. Wie viel Bargeld bzw. welche anderen Wertgegenstände in dem Objekt waren, ist noch nicht bekannt.
Die Advents- und Weihnachtszeit sollte traditionell eigentlich besinnlich und ruhig sein. Doch stattdessen stellen sich die Wochen vor dem Fest für viele als besonders stressig hervor: Weihnachtsfeier im Büro, Krippenspiel der Kinder, Besorgungen und Vorbereitungen. Die Liste der Anlässe, zu denen man im Dezember das Haus verlassen muss, könnte beliebig fortgesetzt werden.
Und genau hier lauert die Gefahr: Viele Einbrecher nutzen die Abwesenheit von Hausbesitzern, um sich unerlaubten Zutritt zu Bargeld, Technik und Tresor zu verschaffen. Weil in den Wintermonaten die Tage besonders kurz sind und schon früh die Nacht hereinbricht, können sie sich häufig unbeobachtet an Safes und Wertgegenständen vergreifen.
Es empfiehlt sich daher, in dieser Zeit besonders achtsam zu sein. Machen Sie mindestens einen gründlichen Check und überpfrüfen Sie die ordnungsgemäße Funktionsweise und Verankerung des Tresors. Stellen Sie sicher, dass Wertgegenstände sicher darin eingeschlossen werden. Schließen Sie die Rolläden früh, sodass es für Diebe aufwändiger wird, ins Haus zu gelangen. Und beten Sie bei längerer Abwesenheit eine Vertrauensperson, regelmäßig nach dem Rechten zu sehen.
300 Kilogramm sind nicht mal eben so einfach zu stemmen: Und doch haben es bislang noch unbekannte Täter geschafft, im rheinland-pfälzischen Leichlingen einen Tresor dieser Größenordnung mitzunehmen. Am Mittwoch in der Zeit zwischen 16 und 22 Uhr waren die Einbrecher in ein Einfamilienhaus eingedrungen und hatten nach kurzer Zeit den Geldschrank entdeckt.
Zunächst versuchten die Diebe, den Safe aus seiner Verankerung zu heben. Bei diesem Versuch fiel dieser zunächst auf den Boden, sodass mehrere Fliesen zu Bruch gingen. Mit einer schweren Schubkarre gelang es den ungebetenen Gästen schließlich, den Tresor mitzunehmen und zu fliehen.
Die Mühe hat sich jedoch nicht gelohnt: Nach Angaben der Polizei befanden sich in dem Geldschrank lediglich einige Unterlagen.
Glück im Unglück im bayerischen Traunstein: Obwohl eine Diebesbande in der Nacht von Freitag auf Samstag mit viel Aufwand in eine Autowerkstatt einbrach, gelang es ihr nicht, große Beute zu machen. Grund dafür war wohl ein besonders gut verankerter Tresor. Denn trotz gewaltsamer Bearbeitung des Safes mit Werkzeugen aus der Autowerkstatt ließ sich das eingemauerte Wertbehältnis nicht aus der Wand lösen. Auch sämtliche Versuche, den Safe zu öffnen, misslangen.
Das Polizeipräsidium Oberbayern in Rosenheim verzeichnete daher nur einen geringen Schaden von 200 Euro, den die Diebe anrichteten, indem sie das Wechselgeld und die Trinkgeldkasse entwendeten.
Experten raten, Tresore gut in der Wand zu verankern, um deren Diebstahl unmöglich zu machen.
Schock bei Matthias Sammer und seiner Familie: Am Donnerstagabend verschafften sich bislang noch unbekannte Diebe Zugang zur Villa des ehemaligen Fußballstars ein und brachen den Tresor auf. Dort erbeuteten sie Schmuck mit einem Wert von geschätzten 150.000 Euro sowie zwei wertvolle Lautsprecher.
Die Polizei vermutet, dass sich die Täter bereits zuvor mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut gemacht haben und dann zwischen 19 Uhr und 22 Uhr in das Haus im Münchner Nobelviertel Grünwald einbrachen. Der ehemalige Nationalspieler Sammer und seine Familie waren auswärts essen gegangen.
Die Diebe waren durch die Terrassentür ins Haus gelangt und rissen den im Schrank eingebauten Tresor aus seiner Verankerung. Der Safe war 60 cm lang, 15 cm tief und 25 cm hoch und dürfte damit nicht allzu schwer gewesen sein. Nach der Rückkehr der Familie Sammer ins Haus, dessen Alarmanlage nicht aktiviert war, meldeten sie den Einbruch. Neben der Beute entstand auch ein Sachschaden von ca. 3.000 Euro im Gebäude.
Zwischen dem 29. August 2009, 16.00 h und dem 31. August 2009, 8.45 h, entwendeten Einbrecher aus einem Fliesenlegergeschäft in Dormagen-Horrem einen Tresor mit Geschäftsunterlagen und Bargeld. Die Maße des Tresors betragen 600 x 600 mm. Davor sind die Unbekannten durch das Aufbrechen eines Fensters in das Fliesenfachgeschäft eingedrungen. Eventuelle Zeugen werden gebeten, mit dem Kriminalkommissariat Dormagen unter Tel. +49(0)2131/3000 Kontakt aufzunehmen.
Auch hier weisen wir darauf hin, dass jeder Tresor fachmännisch im Mauerwerk verankert sein sollte. Ansonsten nützt der sicherste Tresor nichts.
Sich Zugang zu einer Bäckerei zu verschaffen, einen Tresor aus seiner Verankerung zu heben und ihn mitzunehmen bereitete zwei Dieben in der Hansestadt Bremen keinerlei Probleme - die Flucht dagegen schon: Nach dem geglückten Einbruch schleppten die Täter den Safe nämlich über den Bremer Marktplatz und versuchten im Anschluss, in einem Taxi zu fliehen.
Weil dem Taxifahrer das Verhalten der beiden Männer jedoch komisch vorkam, informierte er die Polizei. Daraufhin stellten die Beamten die beiden Einbrecher, die in der Zwischenzeit in ein anderes Taxi gestiegen waren. Außerdem gelang es der Polizei, den 40 mal 50 Zentimeter großen Safe zu finden, der noch ungeöffnet war. Nachdem der Vorfall bekannt wurde, bemerkte auch der Bäcker den Verlust.
Schockiertes Erstaunen in Wiesbaden: In der hessischen Landeshauptstadt gelang es Einbrechern in der Nacht zum Dienstag, in einem Supermarkt einen Tresor zu entwenden, der mehrere hundert Kilos wog.
Nach Angaben der Polizei hatten sich in dem Safe Bargeld und Goldschmuck befunden, die insgesamt mehrere tausend Euro wert sind. Um sich Zugang zum Gebäude zu verschaffen, hatten die Diebe eine Tür aufgebrochen und den Tresor anschließend mit einem Hubwagen über eine Rampe in ein Fluchtfahrzeug gewuchtet. Wie genau die Täter das Wertbehältnis aus seiner Verankerung lösten, ist noch unklar. Experten gehen davon aus, dass die Tat nicht geräuschlos verlaufen sein kann und sind nun auf der Suche nach Zeugen.
Das Katholische Pfarramt im baden-württembergischen Lustnau wurde in der Nacht zum Donnerstag Opfer eines brutalen Einbruchs. Ein bislang noch unbekannter Dieb hatte sich gegen kurz vor Mitternacht Zugang zu dem Gebäude verschafft, indem er eine Fensterscheibe aufbrach. Im Pfarramt selbst wühlte er durch Büros, Schränke und Schubladen und brach Wertbehältnisse auf.
In einem Schrank fand der Einbrecher einen Tresor. Mangels einer guten Verankerung war es dem Täter möglich, den ungefähr 15 Kilogramm schweren und 40 Zentimeter hohen Safe durch das Fenster ins Freie zu wuchten. Dort schlug der Einbrecher den Tresor so lange gegen den Boden, bis sich das Behältnis deformierte und sich schließlich öffnen ließ.
Neben dem verursachten Sachschaden in vierstelliger Höhe gelang es dem Dieb außerdem, zwei Geldkassetten gefüllt mit Bargeld zu entwenden.
Ungewöhnlicher Fund in Weiden: Polizeitaucher in der oberpfälzischen Stadt Weiden haben im Rahmen ihrer Ermittlungen im Flutkanal der Stadt einen Tresor gefunden. Dieser galt seit dem Einbruch in die Fachhochschule Amberg-Weiden als vermisst.
Die mutmaßlichen Täter - zwei Männer im Alter von 16 und 19 Jahren - hatten in einer Serie von Verbrechen in ganz Weiden einen Schaden von etwa 8.000 Euro angerichtet. Der jüngere der beiden legte mittlerweile ein Geständnis ab und gab zu, den Tresor gewaltsam aus der Verankerung gerissen zu haben. Die Polizei gab an, dass der entstandene Sachschaden den Wert der Beute überstiegen haben dürfte.
Um sowohl Sach- wie auch Diebstahlschäden an Tresoren und Safes vorzubeugen, müssen die Wertschränke sicher in der Wand verankert werden.
Schock in Minden: In der Nacht zu Donnerstag wurde in der nordrhein-westfälischen Stadt eine Spielothek überfallen. Die noch unbekannten Täter erbeuteten bei ihrem Überfall einen Tresor mit mehreren hundert Euro Bargeld.
Nach Angaben eines Polizeisprechers gehen die Ermittler davon aus, dass die Einbrecher zwischen ein Uhr und sieben Uhr nachts in das Gebäude eindrangen und sich auf die Suche nach Wertgegenständen machten. Auf einer Etage des mehrgeschossigen Gebäudes fanden sie schließlich den Tresor der Spielothek.
Der kleine Safe war nicht in der Wand verankert und wurde von der Einbrecherbande komplett mitgenommen. Spielautomaten blieben dagegen unberührt - an Münzgeld hatten die Eindringlinge anscheinend kein Interesse.
Tresore sollten grundsätzlich fest in der Wand verankert werden, um ein Entwenden so aufwändig wie möglich zu machen.
Schock in Leipzig: Bislang unbekannte Täter drangen über die Osterfeiertage in die beliebte Amazonien-Schau des Kunstprofessors Yadegar Asisi ein und stahlen einen Standtresor. Der Inhalt: geschätzte 100.000 Euro!
Die Einbrecher kamen auf bisher ungeklärte Weise ins Leipziger Panometer ein und durchsuchten alle Räume auf Wertgegenstände und Bargeld. Fündig wurden sie schließlich in dem Raum, in dem ein knapp 100 Kilogramm schwerer Tresor stand. Die ungebetenen Gäste wuchteten den Tresor daraufhin in ein Fluchtauto und zogen vom Wachschutz unbemerkt davon.
Der 53-jährige Asisi befindet sich zurzeit auf Auslandsreise und hat sich bislang zu dem Vorfall nicht geäußert. Eine Sprecherin von ihm gab jedoch bekannt, dass er einigermaßen gefasst reagiert habe. Die Polizei begibt sich nun auf Spurensuche.
Gleichgültig, wie schwer, sollte bei Tresoren grundsätzlich auf eine besonders hochwertige Verankerung geachtet werden. Denn der Leipziger Fall zeigt: Die Schwere des Safes allein schützt noch lange nicht vor Diebstahl!
Schock im österreichischen Wolfsberg: Bisher noch unbekannte Täter verschafften sich Zugang zu einem Wohnhaus und brachen brutal einen Wandtresor aus seiner Verankerung.
Nachdem die Eindringlinge das Fenster eingetreten hatten, hatten sie auf der Suche nach Wertgegenständen wie Schmuck, Waffen und Bargeld die ganze Wohnung durchwühlt. Schließlich waren sie fündig geworden und mit einer Brechstange den Safe aus der Wand gelöst.
Nach Angaben der Polizei nahmen die Einbrecher den Tresor schließlich als Beute mit. Schätzungen zufolge handelt es sich um eine fünfstellige Schadenssumme, mindestens jedoch 20.000 Euro.
Aufgrund der großen Gefahr durch Einbrüche ist es wichtig, für Tresorverankerungen eine Fachfirma zu beauftragen.
Vor dem Hintergrund der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise verlieren immer mehr Kunden ihr Vertrauen gegenüber den Banken und setzen stattdessen auf eigene Tresore und Wertschränke. Nach Angaben des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" vermeldeten manche Tresorhändler seit letztem Herbst Umsatzsteigerungen von dreißig Prozent.
Safe-Hersteller bestätigen einen gesteigerten Beratungsbedarf sowie ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis. Gerade feuerfeste Panzerschränke und andere Tresore in gehobenem Preissegment werden verstärkt nachgefragt. Mittlerweile ist sogar von Lieferengpässen die Rede.
Unterdessen warnt jedoch der Branchenverband "European Security System Association" vor allzu überhasteten Entscheidungen. Trotz der angespannten wirtschaftlichen Situation und dem gestiegenen Misstrauen sei es nötig, beim Tresorkauf keine Panik aufkommen zu lassen und auf Qualität zu achten. Nur ein Tresor mit einer sachgemäßen Verankerung und entsprechender Sicherheitszertifizierung kann helfen, Einbrechern den Diebstahl effektiv zu erschweren.
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