Immer wieder wird darauf hingewiesen, wie wichtig ein zertifizierter Wertschrank ist und welche Qualitätsmerkmale er erfüllen sollte, damit er tatsächlich einbruchssicher ist. Neben dem Produkt selbst gibt es aber eine weitere Komponente, die beim Tresorkauf beachtet werden sollte: Beratung und Service.
Eine qualitative Beratung leisten vor allem Safe-Anbieter, die auf eine langjährige Erfahrung in diesem Bereich zurückblicken können. Bei Anbietern, die ganz neu im Geschäft sind, muss überprüft werden, ob tatsächlich Fachkompetenz hinter dem Unternehmen steht oder ob man angesichts des Tresorbooms lediglich auf den schnellen Reibach hofft. Zu diesem Bewertungskriterium kommen die angebotenen Serviceleistungen: Gibt es Hinweise für den Einbau und die Verankerung von Tresoren oder gar Personal, das die Installation auf Wunsch übernehmen kann? Geht der Anbieter auf individuelle Anforderungen ein? Für größere Unternehmen kann zudem auch ein Verleih von Safes interessant sein - etwa für Messeauftritte oder größere Veranstaltungen.
Achten Sie beim Kauf eines Wertschranks also nicht nur auf dessen Qualität, sondern auch auf die der Verkäufer!
Ja, das tut er - hier ein Bild nach einem Brandtest von einem Tresor mit Widerstandgrad 1/60P. Das bedeutet, dass der Tresor bis 1050 Crad Celcius widerstandsfähig ist und maximal im Innern 170 Crad Celcius aushält. Papiere im Tresor bleiben somit 60 Minuten unversehrt. Der Versicherungsschutz beläuft sich in dieser Tresorklasse auf Euro 65.000,- (privater Gebrauch) bzw. Euro 20.000,- (gewerblicher Gebrauch).
Wichtig zu wissen: es gibt durchaus Tresore, die einen noch höheren Widerstandsgrad aufweisen. Berücksichtigen Sie dies bitte bei Ihrem nächsten Tresorkauf.
Unerwartet, skrupellos, brutal: In der Nacht zu Freitag brachen bislang unbekannte Täter in ein Schnellrestaurant im bayerischen Ingolstadt ein. Gegen zwei Uhr nachts flexten die Einbrecher dort den Tresor auf.
Die Diebesbande war über das Fenster der Autoausgabe in das Gebäude gelangt. Sie durchsuchte sowohl die Gaststätte als auch die umliegenden Büroräume. In einem der Büros entdeckten sie schließlich einen Safe, den sie mit einer Flex aufzwängten und so etwa 7.000 Euro erbeuteten. Der Sachschaden an Fenster und Tresor beträgt etwa 2.000 Euro.
Sicherheitszertifizierte Tresore lassen sich nur unter großem Aufwand aufflexen. Darauf sollte beim Tresorkauf unbedingt geachtet werden.
Vor dem Hintergrund der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise verlieren immer mehr Kunden ihr Vertrauen gegenüber den Banken und setzen stattdessen auf eigene Tresore und Wertschränke. Nach Angaben des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" vermeldeten manche Tresorhändler seit letztem Herbst Umsatzsteigerungen von dreißig Prozent.
Safe-Hersteller bestätigen einen gesteigerten Beratungsbedarf sowie ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis. Gerade feuerfeste Panzerschränke und andere Tresore in gehobenem Preissegment werden verstärkt nachgefragt. Mittlerweile ist sogar von Lieferengpässen die Rede.
Unterdessen warnt jedoch der Branchenverband "European Security System Association" vor allzu überhasteten Entscheidungen. Trotz der angespannten wirtschaftlichen Situation und dem gestiegenen Misstrauen sei es nötig, beim Tresorkauf keine Panik aufkommen zu lassen und auf Qualität zu achten. Nur ein Tresor mit einer sachgemäßen Verankerung und entsprechender Sicherheitszertifizierung kann helfen, Einbrechern den Diebstahl effektiv zu erschweren.
In Zeiten von spektakulären Kursgewinnen und -verlusten, einer weltumfassenden Finanzkrise und gesteigerter Unsicherheit aller Orten gibt es Branchen, die wie ein Fels in der Brandung stehen und dem allgemeinen Tohuwabohu Standhaftigkeit und Verlässlichkeit entgegensetzen: Tresorbauer erfreuen sich momentan nämlich einer außerordentlichen Beliebtheit. Wo Anleger misstrauisch gegenüber ihren Geldanlagen werden, setzen sie auf den relativ sicheren und stabilen Kauf von Gold oder lagern das Ersparte gleich ganz zu Hause. Dazu notwendig? Natürlich ein Safe!
Die gesamte Sicherheitsbranche verzeichnet daher ein dickes Plus bei den Aufträgen, um das gestiegene Sicherheitsbedürfnis verunsicherter Sparer zu befriedigen. Einige Hersteller von Tresoren melden, die Nachfrage habe sich um bis zu zwanzig Prozent erhöht.
Trotz aller Panik ist beim Tresorkauf statt Eile Geduld geboten. Billigprodukte sorgen nicht für die gewünschte Sicherheit und können allzu oft sehr leicht gefunden und geöffnet werden. Daher ist es ratsam, sich einen qualitativ hochwertig Tresor anzuschaffen, der über eine entsprechende Qualitätszertifizierung verfügt. Ein Safe mit Gütesiegel ist ab ungefähr fünfhundert Euro zu haben.
Tresore sollten auf den persönlichen Bedarf zugeschnitten sein. Erhöhte Sicherheit durch eine massive Bauweise bedeutet natürlich auch, dass der Preis steigt. Im Bereich der privaten Nutzung empfiehlt sich ein Tresor, der mindestens den Widerstandsgrad 0 trägt oder der EN 1143-1 (Europäische Norm) entspricht. Wer eine Höchstzahl von 65.000 Euro deponieren möchte, sollte auf einen Tresor des Widerstandsgrades 1 zurückgreifen. Die neutralen Experten der European Security Systems Association (ESSA) haben für die verschiedenen Sicherheitsstufen ebenfalls Referenzrahmen und Richtwerte angegeben. Danach können Werte in der Höhe von bis zu 5000 Euro in einem Safe der Sicherheitsstufe S1 verstaut werden, während für einen Wert bis 20.000 Euro die Sicherheitsstufe S2 empfohlen wird.
Wichtig ist neben der Auswahl des richtigen Tresors jedoch auch die Frage nach der Versicherung. Vor der Anschaffung sollte man sich über Konditionen und Bedingungen einer zusätzlichen Versicherungen für den Sicherheitsschrank informieren.
Bankexperten und Wirtschaftsfachleute weisen unterdessen darauf hin, dass die Aufbewahrungskosten gerade bei Gold sehr hoch sein könnten und zweifeln an der Stabilität der Anlage. In einem Tresor gelagertes Geld werfe darüber hinaus keine Zinsen ab, weshalb sie trotz Bankenkrise ein Girokonto für eine gute Alternative halten. Die aktuelle Nachfrage zeigt aber: Etwas von seinem Erspartem im sprichwörtlichen Sparstrumpf bzw. in einem Tresor zu haben, kann auch nie schaden.
Was sich eigentlich ganz selbstverständlich anhört, ist leider immer noch nicht überall umgesetzt: Viel zu oft liegen Wertgegenstände offen in den Häusern und Wohnungen Deutschlands. Solche Unachtsamkeiten locken Einbrecher an - und dabei kann man sich schon mit wenigen Schritten vor ungebetenem Besuch schützen!
Wertsachen wie Schmuck, wichtige Dokumente, Waffen, Bargeld und sonstige Wertsachen müssen unbedingt in geeigneten Wertbehältern aufbewahrt werden. Zu empfehlen ist der Kauf eines Tresors oder einer Geldkassette, die über ein bekanntes Prüfsiegel verfügt.
Wertsachen, die nicht oft benötigt werden, sollten in ein Schließfach einer Bank gebracht werden.
Bei Geldkassetten, Blechschränken und Tresoren bestehen große Unterschiede. Geldkassetten und Blechschränke können oftmals nicht ausreichend verankert werden. Dabei müssen Wertbehältnisse mit einem Eigengewicht von 1000 Kilo fest verankert werden. Gute Beratung und individuelle Lösungen beim Tresorkauf sind also unbedingt angebracht!
Beim Kauf eines Tresors sollten Sie auf Qualität achten und möglichst geprüfte Wertschutzschränke kaufen.
Die VdS Klassen 0 - 5 bieten für den privaten Bedarf meist ausreichend Versicherungsschutz. Wichtig ist jedoch, dass Sie auch der Verankerungspflicht nachkommen. Bei Wertschutzschränken unter 1000 kg Gewicht müssen diese Schränke nach den Bedingungen der Sachversicherer sicher befestig werden.
Prüfen Sie deshalb vor dem Kauf eines Tresors, ob die Bodenbeschaffenheit eine nachhaltige Befestigung möglich macht.
Wertschutzschränke haben im Boden bauseits eine oder mehrere Bohrungen zur Befestigung. Sollte eine Bodenbefestigung ausgeschlossen sein ( z.B. wegen einer Fußbodenheizung), so sprechen Sie mit Ihrem Tresorlieferanten über andere Alternativen.
Der bannerfreie Webkatalog für Ihre Suche im Internet - es kommen täglich neue Webseiten hinzu. Finden Sie schnell und kostenlos was Sie suchen. Webmaster können ihre Homepage kostenlos eintragen.