Ungewöhnlicher Fund in Weiden: Polizeitaucher in der oberpfälzischen Stadt Weiden haben im Rahmen ihrer Ermittlungen im Flutkanal der Stadt einen Tresor gefunden. Dieser galt seit dem Einbruch in die Fachhochschule Amberg-Weiden als vermisst.
Die mutmaßlichen Täter - zwei Männer im Alter von 16 und 19 Jahren - hatten in einer Serie von Verbrechen in ganz Weiden einen Schaden von etwa 8.000 Euro angerichtet. Der jüngere der beiden legte mittlerweile ein Geständnis ab und gab zu, den Tresor gewaltsam aus der Verankerung gerissen zu haben. Die Polizei gab an, dass der entstandene Sachschaden den Wert der Beute überstiegen haben dürfte.
Um sowohl Sach- wie auch Diebstahlschäden an Tresoren und Safes vorzubeugen, müssen die Wertschränke sicher in der Wand verankert werden.
Schock in Minden: In der Nacht zu Donnerstag wurde in der nordrhein-westfälischen Stadt eine Spielothek überfallen. Die noch unbekannten Täter erbeuteten bei ihrem Überfall einen Tresor mit mehreren hundert Euro Bargeld.
Nach Angaben eines Polizeisprechers gehen die Ermittler davon aus, dass die Einbrecher zwischen ein Uhr und sieben Uhr nachts in das Gebäude eindrangen und sich auf die Suche nach Wertgegenständen machten. Auf einer Etage des mehrgeschossigen Gebäudes fanden sie schließlich den Tresor der Spielothek.
Der kleine Safe war nicht in der Wand verankert und wurde von der Einbrecherbande komplett mitgenommen. Spielautomaten blieben dagegen unberührt - an Münzgeld hatten die Eindringlinge anscheinend kein Interesse.
Tresore sollten grundsätzlich fest in der Wand verankert werden, um ein Entwenden so aufwändig wie möglich zu machen.
Furioser Fund in Frankfurt: Speziell ausgebildete Taucher der Polizei fanden gestern im Main mehr als zehn Tresore. Trotz widriger Witterungsbedingungen gelang es den Schwimmern, sechs davon aus dem Fluss zu bergen. Die entdeckten Tresore waren alle aufgebrochen und leer.
Die Polizei vermutet eine vierköpfige Bande hinter der Diebstahlserie. Durch das gewaltsame Aufbrechen und Entwenden der Tresore haben die Einbrecher bereits knapp 500.000 Euro erbeutet. Für mehr als fünfzig Einbrüche sollen die Tatverdächtigen verantwortlich sein, darunter in Schulen, Büros und Wohnungen.
Den Tätern auf die Spur kam die Polizei im vergangenen August, als diese versuchten, in einer Fachhochschule Computer und andere Wertgegenstände zu entwenden.
Wie die Tresore in den Main gelangten, ist noch nicht vollständig geklärt. Die Polizeibeamten vermuten jedoch, dass die Täter die Safes nachts mit einem Auto zur Brücke gebracht und anschließend versenkt haben, um Spuren zu verwischen.
Schock in Leipzig: Bislang unbekannte Täter drangen über die Osterfeiertage in die beliebte Amazonien-Schau des Kunstprofessors Yadegar Asisi ein und stahlen einen Standtresor. Der Inhalt: geschätzte 100.000 Euro!
Die Einbrecher kamen auf bisher ungeklärte Weise ins Leipziger Panometer ein und durchsuchten alle Räume auf Wertgegenstände und Bargeld. Fündig wurden sie schließlich in dem Raum, in dem ein knapp 100 Kilogramm schwerer Tresor stand. Die ungebetenen Gäste wuchteten den Tresor daraufhin in ein Fluchtauto und zogen vom Wachschutz unbemerkt davon.
Der 53-jährige Asisi befindet sich zurzeit auf Auslandsreise und hat sich bislang zu dem Vorfall nicht geäußert. Eine Sprecherin von ihm gab jedoch bekannt, dass er einigermaßen gefasst reagiert habe. Die Polizei begibt sich nun auf Spurensuche.
Gleichgültig, wie schwer, sollte bei Tresoren grundsätzlich auf eine besonders hochwertige Verankerung geachtet werden. Denn der Leipziger Fall zeigt: Die Schwere des Safes allein schützt noch lange nicht vor Diebstahl!
Der bannerfreie Webkatalog für Ihre Suche im Internet - es kommen täglich neue Webseiten hinzu. Finden Sie schnell und kostenlos was Sie suchen. Webmaster können ihre Homepage kostenlos eintragen.