300 Kilogramm sind nicht mal eben so einfach zu stemmen: Und doch haben es bislang noch unbekannte Täter geschafft, im rheinland-pfälzischen Leichlingen einen Tresor dieser Größenordnung mitzunehmen. Am Mittwoch in der Zeit zwischen 16 und 22 Uhr waren die Einbrecher in ein Einfamilienhaus eingedrungen und hatten nach kurzer Zeit den Geldschrank entdeckt.
Zunächst versuchten die Diebe, den Safe aus seiner Verankerung zu heben. Bei diesem Versuch fiel dieser zunächst auf den Boden, sodass mehrere Fliesen zu Bruch gingen. Mit einer schweren Schubkarre gelang es den ungebetenen Gästen schließlich, den Tresor mitzunehmen und zu fliehen.
Die Mühe hat sich jedoch nicht gelohnt: Nach Angaben der Polizei befanden sich in dem Geldschrank lediglich einige Unterlagen.
Lange Zeit als überaus langweilige Geldanlage abgetan, erfreut sich Gold wieder zunehmender Beliebtheit bei Anlegern. Da die Finanzmärkte im Moment wenig Vertrauen erwecken, um dort große Summen zu investieren, wenden immer mehr Menschen den Edelmetallen gesteigerte Aufmerksamkeit zu.
Ganz gleich ob diese in Form von Münzen (z.B. Gold- oder Silbermünzen), Schmuck oder Barren erworben werden, für eine sichere Aufbewahrung muss gesorgt werden. Dazu bietet sich ein Tresor oder ein Wandschrank besonders gut an. Sicher verankert, sorgt er für die einbruchssichere Aufbewahrung von Wertgegenständen. Auch viele Banken bieten Safes für ihre Kunden an. Doch gerade bei der Lagerung von Schmuck, der ja immer auch noch zugänglich sein sollte, empiehlt sich ein privater Tresor.
Der Amoklauf von Winnenden hat einmal mehr auf tragische Weise demonstriert, wie wichtig eine sichere Verwahrung von Waffen ist.
Besitzer von Jagdgewehren, Pistolen und anderen Waffen sollten bei der Aufbewahrung und Sicherung daher auf keinen Fall sparen. Bevor man einen Waffenschrank oder einen geeigneten Tresor erwirbt, sollte man sich daher genau erkundigen, ob dieser den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Bei unachtsamer Aufbewahrung der Waffen kann der Waffenbesitzer zur Haftung gebracht werden; daneben drohen drastische Strafen wie der Entzug des Waffenscheins.
Waffenbesitzer sollten sich darüber hinaus genau überlegen, in welchem Raum sie den Tresor installieren lassen. Grundsätzlich ist ein eher versteckter und nicht einfach zugänglicher Ort zu empfehlen. Eventuell sollte überlegt werden, den genauen Aufbewahrungsort der Waffen ganz zu verschweigen - wenngleich klar sein muss, dass Geheimniskrämerei möglicherweise zusätzliches Interesse weckt.
Gerade, wenn Kleinkinder oder psychisch angeschlagene Menschen im Haus wohnen, kann es sinnvoll sein, die Waffen außerhalb des eigenen Hauses zu verstauen. Über Verwahrungsmöglichkeiten können Erkundigungen etwa beim örtlichen Schützenverein eingeholt werden.
Vor dem Hintergrund der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise verlieren immer mehr Kunden ihr Vertrauen gegenüber den Banken und setzen stattdessen auf eigene Tresore und Wertschränke. Nach Angaben des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" vermeldeten manche Tresorhändler seit letztem Herbst Umsatzsteigerungen von dreißig Prozent.
Safe-Hersteller bestätigen einen gesteigerten Beratungsbedarf sowie ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis. Gerade feuerfeste Panzerschränke und andere Tresore in gehobenem Preissegment werden verstärkt nachgefragt. Mittlerweile ist sogar von Lieferengpässen die Rede.
Unterdessen warnt jedoch der Branchenverband "European Security System Association" vor allzu überhasteten Entscheidungen. Trotz der angespannten wirtschaftlichen Situation und dem gestiegenen Misstrauen sei es nötig, beim Tresorkauf keine Panik aufkommen zu lassen und auf Qualität zu achten. Nur ein Tresor mit einer sachgemäßen Verankerung und entsprechender Sicherheitszertifizierung kann helfen, Einbrechern den Diebstahl effektiv zu erschweren.
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