Dass ein Tresor nach wie vor in den häufigsten Fällen Sicherheit verspricht, hat der folgende Fall aus Lenzburg wieder bewiesen: Ohne Beute abgezogen sind vermutlich drei Einbrecher, die es in der Post von Lenzburg auf den Tresor abgesehen hatten. Trotz sichtlich viel aufgebrachter Mühe bekamen sie den Panzerschrank nicht auf, meldet die Kantonspolizei Aargau. Dem glücklosen Trio gelang es nur, einen Stahlschrank zu knacken. Das darin vorgefundene Münzgeld verschmähten die Täter aber und zogen lieber ohne Beute ab. Geschädigt wurde die Post dennoch: Laut Polizei hinterließen die Einbrecher Sachschaden in Höhe von rund 50 000 Franken. (Auszug)
Immer wieder kommt es vor, dass Tresore entsorgt werden müssen. Dies kann zum einen an einem Neukauf eines Panzerschrankes liegen, zum anderen aber stehen Hauskäufer manchmal vor dem Problem, dass die Vorbesitzer ihren alten Tresor nicht mitgenommen haben. Wie aber löst man einen Tresor aus seiner Verankerung und entsorgt ihn fachgerecht?
Viele Tresorfachhändler bieten eine fachgerechte Entsorgung alter oder nicht mehr gebrauchter Tresore an. Die Dienstleistungen reichen von der ordnungsgemäßen Demontage bis hin zum Abtransport. Viele Wertbehälter beinhalten Werkstoffe, die wiederverwendet werden können. Um sämtliche Komponenten eines Tresors zu nutzen, muss dieser richtig zerlegt werden. Auch bei dem Umgang mit gesundheitsschädlichen Stoffen, die sich vor allem in älteren Tresoren finden, ist Sachverstand gefragt. Hier gilt es, die entsprechenden Umweltvorschriften bei der Entsorgung zu beachten.
Das Gerücht hält sich nach wie vor sehr wacker: Wenn überhaupt, dann kämen Einbrecher im Schutz der Dunkelheit, um sich an die "Arbeit" zu machen. Die Einbruchsstatistiken belegen allerdings: Mehr als ein Drittel aller Einbrüche findet am hellichten Tage statt. Vermutlich dürfte die tatsächliche Zahl an tagsüber begangenen Straftaten noch deutlich höher sein. Denn bei Einbrüchen zur Urlaubszeit können die abwesenden Opfer die Tatzeit oft nicht genau feststellen.
Gegen Wohnungseinbrüche - ganz egal, zu welcher Tageszeit - kann man sich jedoch durch eine Vielzahl von Maßnahmen und sicherungstechnischen Einrichtungen schützen.
Bereits das eigene Verhalten kann dem Besuch eines ungebetenen Gastes Einhalt gebieten. Dazu gehört etwa der Anwesenheitsschutz. Durch entsprechende Türsprecheinrichtungen sollte genau geprüft werden, wer ins Haus bzw. aufs Anwesen gelassen wird. Eine zeitweilige Abwesenheit der Hausbesitzer sollte möglichst unauffällig vonstatten gehen. Entsprechende Anwesenheitssimulationen, etwa Zeitschaltuhren, helfen, dem Haus zu jeder Zeit einen "bewohnten" Eindruck zu verleihen.
Dazu reihen sich viele weitere Sicherungsmechanismen, die bei den Hausplanungen eine wichtige Rolle spielen sollten. Mit verschiedenen mechanischen Sicherungsmaßnahmen kann nämlich dafür gesorgt werden, dass das Eindringen in ein Objekt verhindert oder zumindest erheblich erschwert wird. Experten empfehlen Hausbesitzern die Installation von Fensterverriegelungen, Lichtschachtsicherungen, Pilzkopfverriegelungen und einen umfassenden Aufbohrschutz. Auch der Einbau von Querriegelschlössern, Türspionen und einbruchhemmenden Rolläden ist ratsam.
Neben den mechanischen Sicherungsmaßnahmen bietet der Markt auch viele Möglichkeiten der elektronischen Sicherung. Sie dienen der Erkennung von Gefahren und der Beobachtung von Orten. Hierzu zählen etwa die Videoüberwachung und Alarmanlagen.
Die Kombination aus verschiedenen Sicherungsmechanismen verbessert den Einbruchschutz. Die Verwendung von Panzerschränken, Tresoren und Zugangsbeschränkungen verringert die Gefahr eines Einbruchs ebenfalls.
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