Kein Aprilscherz: Am 1. April 2012 musste die Feuerwehr Brettorf (Kreis Oldenburg/Niedersachsen) mit dem Einsatzmotto "Tresor im Strassengraben" ausrĂŒcken. Die Polizeistelle Wildeshausen hatte die Feuerwehr gerufen, um einen im Strassengraben liegenden Geldschrank herauszuhieven. Da die Abmessung des Tresors unklar war, wurden zusĂ€tzlich die Kollegen der Feuerwehr Ganderkesee gerufen, die eine Drehleiter sowie einen RĂŒstwagen mitbringen sollten. Jedoch brach die Feuerwehr Ganderkesee den Einsatz ab, als bekannt wurde, dass der Tresor inzwischen von Hand in einen Polizeiwagen getragen wurde. Die Polizei teilte ausserdem noch mit, dass der Geldschrank bereits ausgerĂ€umt worden war, nach den Dieben werde gefahndet. Quelle: Polizei Wildeshausen
Anfang MÀrz versuchten in Wanne-Eickel bisher unbekannte Personen in einem ModegeschÀft, vergeblich einen Tresor aus dem Fenster zu tragen. Eine Person riss sich beim Versuch den Geldschrank zu öffnen, eine Fingerkuppe ab, welche die Polizei noch am Tatort auffand. Die Bochumer Polizei ermittelt nun und bittet um Hinweise, die telefonisch unter der Nummer +49 (0)234/9094131 abgegeben werden können. Auch hier erlauben wir uns darauf hinzuweisen, dass ein Geldschrank stets sicher und fest verankert sein sollte. Gerne beraten wir Sie hierzu unter Telefon +49 (0)611/23012.
Quelle: Polizei Bochum
Bisher unbekannte TĂ€ter haben in der Nacht zum Donnerstag einen 300 Kilo schweren Tresor aus einem FirmengebĂ€ude in Waldkraiburg beim Landkreis MĂŒhldorf geklaut. Wie die Polizei in Rosenheim mitteilte, brachen sie in die RĂ€ume des Busunternehmens ein, schleppten den schweren Geldschrank die Treppe hinunter ins Erdgeschoss und transportierten ihn ab. Die Einbrecher erbeuteten auch verschiedene Firmenunterlagen und richteten wĂ€hrend der wohl schweiĂtreibenden Aktion auch noch einen erheblichen Schaden an. (Auszug)
Quelle: Polizei Rosenheim
300 Kilogramm sind nicht mal eben so einfach zu stemmen: Und doch haben es bislang noch unbekannte TĂ€ter geschafft, im rheinland-pfĂ€lzischen Leichlingen einen Tresor dieser GröĂenordnung mitzunehmen. Am Mittwoch in der Zeit zwischen 16 und 22 Uhr waren die Einbrecher in ein Einfamilienhaus eingedrungen und hatten nach kurzer Zeit den Geldschrank entdeckt.
ZunĂ€chst versuchten die Diebe, den Safe aus seiner Verankerung zu heben. Bei diesem Versuch fiel dieser zunĂ€chst auf den Boden, sodass mehrere Fliesen zu Bruch gingen. Mit einer schweren Schubkarre gelang es den ungebetenen GĂ€sten schlieĂlich, den Tresor mitzunehmen und zu fliehen.
Die MĂŒhe hat sich jedoch nicht gelohnt: Nach Angaben der Polizei befanden sich in dem Geldschrank lediglich einige Unterlagen.
Wenn Diebesbanden den Tresor nicht wÀhrend des Einbruchs am Tatort aufbrechen, dann brechen sie ihn in der Regel aus seiner Verankerung und nehmen ihn mit, um ihn spÀter in einer Werkstatt in Ruhe aufflexen oder aufschneiden zu können.
Im Euskirchener Stadtteil Kuchenheim hatten Einbrecher in der Nacht zum Donnerstag bei der Post eingebrochen und entwendeten dort Bargeld sowie Zigaretten. Den Safe allerdings lieĂen die TĂ€ter ungerĂŒhrt. Offenbar verĂ€rgert ĂŒber die Vergesslichkeit, versuchten die Diebe am anderen Abend erneut in das GebĂ€ude einzudringen. Nach erfolgreichem Aufbrechen stahlen sie den Rest der Zigaretten sowie den Geldschrank der Postfiliale.
Da sie jedoch keine Zeit hatten, den Tresor an Ort und Stelle aufzubrechen, nahmen sie ihn kurzerhand mit und flĂŒchteten auf den BĂŒrgersteig. Dort angekommen, wurden sie von einem Passanten angesprochen, woraufhin die TĂ€ter ohne Tresor flĂŒchteten. Damit beschrĂ€nkte sich der Schaden auf einige BeschĂ€digungen am Tresor und die gestohlenen Zigaretten. Richtig verankert, hĂ€tte der Safe allerdings niemals entwendet werden können.
In Davensberg im MĂŒnsterland steht die Polizei vor einem ganz ungewöhnlichen RĂ€tsel: Die Beute ist vorhanden, doch die dazugehörige Tat fehlt.
Eine SpaziergĂ€ngerin hatte den Polizeibeamten vor einer Woche von einem Tresor berichtet, den sie am StraĂenrand in der NĂ€he des Sportplatzes entdeckt hatte. Nachdem sowohl die Dame als auch die Polizei zunĂ€chst davon ausgingen, dass es sich um einen aufgebrochenen, leeren Safe handelt, entpuppte sich der Fund bei genauerem Hinsehen als Kuriosum: Im Geldschrank befand sich noch ein betrĂ€chtlicher Geldbetrag. Von einer Summe im hohen fĂŒnfstelligen Bereich ist die Rede.
Das Geld dĂŒrfte den Einbrechern entgangen sein, weil sie bei der Tat nicht genau ĂŒberprĂŒften, ob sie den Tresor komplett geleert haben. Möglicherweise handelt es sich aber auch um ein intelligent konstruiertes WertbehĂ€ltnis, dessen Inhalt auf den ersten Blick verborgen bleibt.
Neben den TÀtern, von denen bisher jede Spur fehlt, muss die Polizei jedoch auch klÀren, wer der Besitzer des Tresors ist. Denn Anzeige wegen Diebstahls hat bislang niemand erhoben.
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