Die Grabsteine waren zu schwer, der Tresor anscheinend nicht: Im niedersÀchsischen Northeim entwandten bislang noch unbekannte Diebe den Tresor eines Steinmetzbetriebes. Mit dem Firmenlastwagen gelang den TÀtern im Anschluss die Flucht. Im Safe befanden sich mehrere tausend Euro.
ZunĂ€chst waren die Einbrecher aufs FirmengelĂ€nde gelangt, indem sie mehrere TĂŒren aufgebrochen hatten. Bei ihrer Suche nach WertgegenstĂ€nden stieĂen sie schlieĂlich auf den Standtresor mit den MaĂen von ca. 50x50x100 cm. Das schwere WertbehĂ€ltnis wurde von den Eindringlingen in den Lastwagen gezerrt. Dessen SchlĂŒssel war zuvor ebenfalls gestohlen worden.
Offensichtlich begnĂŒgten sich die Diebe aber mit dem Tresor, da sie den Lastwagen nach wenigen Minuten Fahrt abstellten und vermutlich in einem anderen Fahrzeug flĂŒchteten.
Die Polizei Northeim ermittelt nun und sucht aus diesem Grund Personen, die Informationen zum Tathergang liefern können.
Sich Zugang zu einer BĂ€ckerei zu verschaffen, einen Tresor aus seiner Verankerung zu heben und ihn mitzunehmen bereitete zwei Dieben in der Hansestadt Bremen keinerlei Probleme - die Flucht dagegen schon: Nach dem geglĂŒckten Einbruch schleppten die TĂ€ter den Safe nĂ€mlich ĂŒber den Bremer Marktplatz und versuchten im Anschluss, in einem Taxi zu fliehen.
Weil dem Taxifahrer das Verhalten der beiden MĂ€nner jedoch komisch vorkam, informierte er die Polizei. Daraufhin stellten die Beamten die beiden Einbrecher, die in der Zwischenzeit in ein anderes Taxi gestiegen waren. AuĂerdem gelang es der Polizei, den 40 mal 50 Zentimeter groĂen Safe zu finden, der noch ungeöffnet war. Nachdem der Vorfall bekannt wurde, bemerkte auch der BĂ€cker den Verlust.
Ungewöhnlicher Fund in Weiden: Polizeitaucher in der oberpfÀlzischen Stadt Weiden haben im Rahmen ihrer Ermittlungen im Flutkanal der Stadt einen Tresor gefunden. Dieser galt seit dem Einbruch in die Fachhochschule Amberg-Weiden als vermisst.
Die mutmaĂlichen TĂ€ter - zwei MĂ€nner im Alter von 16 und 19 Jahren - hatten in einer Serie von Verbrechen in ganz Weiden einen Schaden von etwa 8.000 Euro angerichtet. Der jĂŒngere der beiden legte mittlerweile ein GestĂ€ndnis ab und gab zu, den Tresor gewaltsam aus der Verankerung gerissen zu haben. Die Polizei gab an, dass der entstandene Sachschaden den Wert der Beute ĂŒberstiegen haben dĂŒrfte.
Um sowohl Sach- wie auch DiebstahlschĂ€den an Tresoren und Safes vorzubeugen, mĂŒssen die WertschrĂ€nke sicher in der Wand verankert werden.
Schock in Leipzig: Bislang unbekannte TĂ€ter drangen ĂŒber die Osterfeiertage in die beliebte Amazonien-Schau des Kunstprofessors Yadegar Asisi ein und stahlen einen Standtresor. Der Inhalt: geschĂ€tzte 100.000 Euro!
Die Einbrecher kamen auf bisher ungeklĂ€rte Weise ins Leipziger Panometer ein und durchsuchten alle RĂ€ume auf WertgegenstĂ€nde und Bargeld. FĂŒndig wurden sie schlieĂlich in dem Raum, in dem ein knapp 100 Kilogramm schwerer Tresor stand. Die ungebetenen GĂ€ste wuchteten den Tresor daraufhin in ein Fluchtauto und zogen vom Wachschutz unbemerkt davon.
Der 53-jĂ€hrige Asisi befindet sich zurzeit auf Auslandsreise und hat sich bislang zu dem Vorfall nicht geĂ€uĂert. Eine Sprecherin von ihm gab jedoch bekannt, dass er einigermaĂen gefasst reagiert habe. Die Polizei begibt sich nun auf Spurensuche.
GleichgĂŒltig, wie schwer, sollte bei Tresoren grundsĂ€tzlich auf eine besonders hochwertige Verankerung geachtet werden. Denn der Leipziger Fall zeigt: Die Schwere des Safes allein schĂŒtzt noch lange nicht vor Diebstahl!
Eine Unachtsamkeit eines Postbank-Mitarbeiters hÀtte fast verheerende Folgen gehabt: Beim Umzug einer Filiale war vor der Entsorgung nicht mehr kontrolliert worden, ob tatsÀchlich alle Tresore komplett gerÀumt sind.
So kam es, dass beim Abladen in einem Stahlwerk plötzlich zu einem unerwarteten Geldregen kam. Insgesamt 170.000 Euro sollen nach Angaben des "Oranienburger Generalanzeigers" noch in dem Tresor verstaut gewesen sein. Direkt nachdem die Panne bekannt geworden war, hatte die Postbank alles versucht, um das Geld noch zu retten.
Auch die Polizei wurde eingeschaltet, nachdem zunÀchst nicht klar war, ob der Tresor nicht in die HÀnde von Dieben geraten ist. Die TatumstÀnde des Vorfalls, der sich bereits vor mehreren Wochen ereignete, ergaben aber, dass es sich nicht um eine Straftat, sondern einfach nur um ein Malheur gehandelt hatte.
Experten raten vor dem Hintergrund solcher FĂ€lle, bei einer Tresorentsorgung den Wertschrank möglichst mehrere Male auf seinen Inhalt hin zu ĂŒberprĂŒfen, um sicherzustellen, dass keine WertgegenstĂ€nde ungewollt in die Schrottpresse geraten.
Die evangelische Kirche in Lahr (Ortenaukreis) wurde Opfer einer noch unbekannten Diebesbande. In der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag drangen die TĂ€ter in die Sakristei des Gotteshauses ein, welches sich im Lahrer Stadtteil Kippenheimweiler befindet.
Der dort verankerte Tresor wurde aufgebrochen, aus der Wandhalterung gerissen und schlieĂlich von den RĂ€ubern mitgenommen. Im Safe waren nicht nur die OpferbeitrĂ€ge der vorherigen Weihnachtsgottesdienste und mehrere Messbecher, sondern auch die Kollekte fĂŒr die Hilfsaktion "Brot fĂŒr die Welt". Diese ist fĂŒr die UnterstĂŒtzung hungerleidender Menschen in EntwicklungslĂ€ndern vorgesehen und dient der BekĂ€mpfung der Armut.
Die Polizei schĂ€tzt den Schaden vor diesem Hintergrund auf einige Tausend Euro. Sie erbittet sich die Mithilfe der BĂŒrger und empfiehlt als VorsichtsmaĂnahme, Tresore fest in der Wand verankern zu lassen.
In Davensberg im MĂŒnsterland steht die Polizei vor einem ganz ungewöhnlichen RĂ€tsel: Die Beute ist vorhanden, doch die dazugehörige Tat fehlt.
Eine SpaziergĂ€ngerin hatte den Polizeibeamten vor einer Woche von einem Tresor berichtet, den sie am StraĂenrand in der NĂ€he des Sportplatzes entdeckt hatte. Nachdem sowohl die Dame als auch die Polizei zunĂ€chst davon ausgingen, dass es sich um einen aufgebrochenen, leeren Safe handelt, entpuppte sich der Fund bei genauerem Hinsehen als Kuriosum: Im Geldschrank befand sich noch ein betrĂ€chtlicher Geldbetrag. Von einer Summe im hohen fĂŒnfstelligen Bereich ist die Rede.
Das Geld dĂŒrfte den Einbrechern entgangen sein, weil sie bei der Tat nicht genau ĂŒberprĂŒften, ob sie den Tresor komplett geleert haben. Möglicherweise handelt es sich aber auch um ein intelligent konstruiertes WertbehĂ€ltnis, dessen Inhalt auf den ersten Blick verborgen bleibt.
Neben den TÀtern, von denen bisher jede Spur fehlt, muss die Polizei jedoch auch klÀren, wer der Besitzer des Tresors ist. Denn Anzeige wegen Diebstahls hat bislang niemand erhoben.
Im westfÀlischen Rheine wurde in der Nacht zu Samstag ein Tresor aus der Wand einer BÀckerei gebrochen. Die Einbrecher haben damit einen Schaden von ungefÀhr 3000 Euro angerichtet.
Als eine Mitarbeiterin am Samstagmorgen ihren Dienst antreten wollte, fiel ihr die offene TĂŒr auf. Noch am Abend zuvor war alles in Ordnung gewesen. Die Polizei geht davon aus, dass die TĂ€ter gezielt nach dem GeldbehĂ€ltnis gesucht und den Safe schlieĂlich gefunden hatten.
Wer hÀtte das gedacht? Nicht die Neuwagen sind die beliebtesten Opfer von AutodiebstÀhlen, sondern Àltere Fahrzeuge. Dies ergab eine Erhebung zum Autodiebstahl der deutschen Versicherer.
Besonders gefĂ€hrdet sind danach Autos, die mindestens zehn Jahre alt sind. Von den "Top 15" der meistgestohlenen Fahrzeuge erfĂŒllen elf Wagen dieses Kriterium. Mag diese Tatsache auf den ersten Blick verwunderlich sein, ist sie bei genauerer Betrachtung mehr als logisch: Zum einen verfĂŒgen Autos Ă€lteren Jahrgangs hĂ€ufig nicht ĂŒber die aktuelle Sicherheitstechnik, wodurch sie leichter zu knacken sind. Zum anderen aber steigt der Bedarf nach Ersatzteilen im Laufe eines "Autolebens" erheblich an - somit ist es auch lukrativ, weniger moderne Modelle zu stehlen.
Die Untersuchung zeigt aber auch, dass die Zahl gestohlener PKW seit Jahren zurĂŒckgeht. Allein im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten die Versicherer im Jahr 2007 13 Prozent weniger DiebstĂ€hle. Vor einem Jahrzehnt noch hatte es die dreifache Zahl an Straftaten gegeben, vor 15 Jahren gar sechsmal so viele. Als Folge reduzierte sich auch die Summe der EntschĂ€digungen: von 800 Millionen Euro im Jahre 1993 auf 178,3 Millionen Euro im letzten Jahr. Der durchschnittliche Erstattungswert fĂŒr ein geklautes Auto betrĂ€gt knapp 11.000 Euro.
HĂ€ufigstes Objekt der Entwendung wurde der VW Caravelle Multivan, der bereits im Vorjahr auf einem vorderen Rang landete. Auf den PlĂ€tzen zwei und drei folgen der BMW X5 sowie der Porsche Cayenne. Insgesamt tragen Porsche-Fahrer das gröĂte Risiko: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Auto dieser Marke geklaut wird, ist im Vergleich zu allen anderen Marken am höchsten.
Etwas ungewöhnlich ist, dass auch das DDR-Kultfahrzeug Trabbi in der Untersuchung auftaucht, da 2007 gerade einmal vier Trabanten entwendet wurden. Die Auflistung ergibt sich aber aus dem sehr niedrigen Bestand an verbliebenen Trabbis.
Im Ăbrigen sollten sich vor allem Autofahrer in Hamburg und Berlin hĂŒten: Hier machen sich am hĂ€ufigsten Kriminelle an den eigenen vier RĂ€dern zu schaffen. Am sichersten fĂ€hrt es sich dagegen in Baden-WĂŒrttemberg und Bayern.
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