In einem Intercity ZĂŒrick-Mailand ist ein 50 Kilo schwerer Tresor gefunden worden, der im Besitz einer Jugendlichen war. Diese hatte den Tresor in Luzern gestohlen, doch die junge Frau wurde von den italienischen Behörden gefasst. Der Tresor war mit Uhren, Schmuck, Geld, Wertpapieren und Kreditkarten gefĂŒllt und war vor einigen Tagen in Luzern gestohlen worden. Nach Angaben der Polizei hatte die junge Serbin keine Papiere und fĂŒhrte heimlich in einem Trolley den Tresor. Unterdessen wurde die Frau von einem Jugendgericht in Mailand werden Hehlerei angezeigt, aber momentan befinde sie sich nicht in Haft. Die Diebe selbst seien noch unbekannt. (Auszug)
In Lohne haben bisher unbekannte TĂ€ter sich Zugang in einen Gutshof namens âIn der Landerâ verschafft, indem sie dessen TĂŒren und Fenster aufbrachen. Die Tat ereignete sich zwischen dem Samstagnachmittag bis in die frĂŒhen Morgenstunden des Sonntags. Im Eingangsbereich flexten die Ganoven anschlieĂend mit einem Trennschleifer den Tresor auf und entwendeten von diesem Bargeld und GoldmĂŒnzen in Höhe eines fĂŒnfstelligen Betrages. Hinweise zum Tathergang oder den TĂ€tern können Sie an die Kriminalpolizei in Soest unter der folgenden Telefonnummer geben: 029 21/9 10 00. (Auszug)
Quelle: Polizei Lohne
Erfreuliches hatte das Landeskriminalamt Wiesbaden bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2008 fĂŒr Hessen zu berichten: Zum einen stieg die AufklĂ€rungsquote auf einen neuen Höchststand von 57,1 Prozent gegenĂŒber einer Quote von 55,9 Prozent aus dem Vorjahr. Zum anderen sank die Gesamtzahl der Straftaten im Vergleich zu 2007 um 3,2 Prozent. Zu diesem Trend hat auch der stattliche RĂŒckgang der WohnungseinbrĂŒche beigetragen.
Mit 7.313 registrierten EinbruchsdiebstĂ€hlen im Jahr 2008 weist die Zahl einen RĂŒckgang um 768 FĂ€lle im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf. Dies entspricht einem RĂŒckgang um knapp zehn Prozent. Werden die Erhebungen aus dem Jahr 1999 herangezogen, fĂ€llt der Negativtrend noch deutlicher ins Gewicht: In den letzten neun Jahren hat die Zahl der WohnungseinbrĂŒche um mehr als die HĂ€lfte abgenommen.
Ein weiteres positives Signal stellt die HĂ€ufung der FĂ€lle dar, in denen die TĂ€ter ihren Einbruchsversuch abbrechen. ZurĂŒckgefĂŒhrt wird die höhere Abbruchquote von Straftaten auf spezielle PrĂ€ventionsprogramme (wie etwa das Programm "Wachsamer Nachbar") und die kostenlosen Beratungen fĂŒr einen besseren Schutz von Haushalten, etwa durch WertschrĂ€nke, Tresore oder andere SicherheitsmaĂnahmen.
Insbesondere tagsĂŒber werden Verbrecher nur noch selten aktiv. Dies zeigt ein Blick auf die Statistik der TageswohnungseinbrĂŒche. Diese sind 2008 um 17,9 Prozent zurĂŒckgegangen.
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