Eine Unachtsamkeit eines Postbank-Mitarbeiters hätte fast verheerende Folgen gehabt: Beim Umzug einer Filiale war vor der Entsorgung nicht mehr kontrolliert worden, ob tatsächlich alle Tresore komplett geräumt sind.
So kam es, dass beim Abladen in einem Stahlwerk plötzlich zu einem unerwarteten Geldregen kam. Insgesamt 170.000 Euro sollen nach Angaben des "Oranienburger Generalanzeigers" noch in dem Tresor verstaut gewesen sein. Direkt nachdem die Panne bekannt geworden war, hatte die Postbank alles versucht, um das Geld noch zu retten.
Auch die Polizei wurde eingeschaltet, nachdem zunächst nicht klar war, ob der Tresor nicht in die Hände von Dieben geraten ist. Die Tatumstände des Vorfalls, der sich bereits vor mehreren Wochen ereignete, ergaben aber, dass es sich nicht um eine Straftat, sondern einfach nur um ein Malheur gehandelt hatte.
Experten raten vor dem Hintergrund solcher Fälle, bei einer Tresorentsorgung den Wertschrank möglichst mehrere Male auf seinen Inhalt hin zu überprüfen, um sicherzustellen, dass keine Wertgegenstände ungewollt in die Schrottpresse geraten.
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