Dass ein Tresor nicht nur zum sicheren Verstau von Geld genutzt werden kann, mussten mehrere Bankmitarbeiter wahrhaftig am eigenen Leibe fĂŒhlen. In Endenich hat ein bisher Unbekannter eine Volksbank Filiale ausgeraubt. Nachdem der bewaffnete TĂ€ter die Bankangestellten bedrohte, öffneten diese den Tresor. Der TĂ€ter entnahm das Geld und sperrte die Angestellten im Tresor ein. Erst nachdem sie sich sicher waren, dass der TĂ€ter sich vom Tatort entfernt hatte, alarmierten sie die Zentrale. Besonders auffĂ€llig ist, dass die Filiale bereits im September 2009 ausgeraubt wurde, jedoch die SicherheitsmaĂnahmen sich bis dahin nicht verĂ€ndert haben.
FĂŒr Passwörter von Webanwendungen sind sog. "Software-Tresore" oftmals kein guter Aufbewahrungsplatz. In einem Test des TĂV SĂŒd erhielten vier Versionen nur die Note "mangelhaft". Selbst der Testgewinner wurde nur nur mit 2,62 benotet. Auszugsweise stellen wir nachstehend die wichtigsten Erkenntnisse daraus vor.
Der TĂV SĂŒd empfiehlt bei der Wahl eines guten Kennworts, sich einen lĂ€ngeren Satz auszudenken und dann die jeweils ersten Buchstaben der Wörter zu nehmen - dann wĂ€re das Passwort sicher. FĂŒr jede Webanwendung sollte hierbei ein eigenes Kennwort herangezogen werden. In einem "Software-Tresor", welcher dem User ĂŒber ein Hauptkennwort den Zugang auf viele Webanwendungen ermöglicht, sind die einzelnen Wörter nicht gut aufgehoben.
Auch wer einen Namen oder auch ein Wort aus dem Duden heranzieht oder auch eine Variation aus Buchstaben, welche auf der PC-Tastatur nebeneinanderliegen, könnte Opfer einer "Brute-Force"-Attacke werden. Computerhacker testen hierbei mit Software so lange Buchstaben- und Zahlenkombinationen aus, bis eine passt. Auch das beste Kennwort sollte darĂŒber hinaus nicht notiert werden, denn die Notiz könnte Einbrechern eventuell in die HĂ€nde fallen.
Auch im neuen Jahr schaffen es Einbrecher, in GebÀude einzudringen und Tresore aufzubrechen. Im bayerischen EichstÀdt verschaffte sich eine Gangsterbande in der Nacht zu Mittwoch Zugang zu zwei FirmengebÀuden und durchsuchten die RÀumlichkeiten.
Am ersten Tatort gelang es den bislang unbekannten TĂ€tern, einen Stahlblechschrank auszuhebeln und die darin befindliche Geldkassette mitzunehmen. Im zweiten GebĂ€ude wuchteten sie die TĂŒr eines Tresors auf und entwendeten Bargeld. Zudem wurden etliche BĂŒrotĂŒren aufgebrochen.
Der Fall macht deutlich: Auch 2010 ist Achtsamkeit im Umgang mit Safes geboten. Tresore sollten fest in der Wand verankert werden.
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