Sich Zugang zu einer BĂ€ckerei zu verschaffen, einen Tresor aus seiner Verankerung zu heben und ihn mitzunehmen bereitete zwei Dieben in der Hansestadt Bremen keinerlei Probleme - die Flucht dagegen schon: Nach dem geglĂŒckten Einbruch schleppten die TĂ€ter den Safe nĂ€mlich ĂŒber den Bremer Marktplatz und versuchten im Anschluss, in einem Taxi zu fliehen.
Weil dem Taxifahrer das Verhalten der beiden MĂ€nner jedoch komisch vorkam, informierte er die Polizei. Daraufhin stellten die Beamten die beiden Einbrecher, die in der Zwischenzeit in ein anderes Taxi gestiegen waren. AuĂerdem gelang es der Polizei, den 40 mal 50 Zentimeter groĂen Safe zu finden, der noch ungeöffnet war. Nachdem der Vorfall bekannt wurde, bemerkte auch der BĂ€cker den Verlust.
Schockiertes Erstaunen in Wiesbaden: In der hessischen Landeshauptstadt gelang es Einbrechern in der Nacht zum Dienstag, in einem Supermarkt einen Tresor zu entwenden, der mehrere hundert Kilos wog.
Nach Angaben der Polizei hatten sich in dem Safe Bargeld und Goldschmuck befunden, die insgesamt mehrere tausend Euro wert sind. Um sich Zugang zum GebĂ€ude zu verschaffen, hatten die Diebe eine TĂŒr aufgebrochen und den Tresor anschlieĂend mit einem Hubwagen ĂŒber eine Rampe in ein Fluchtfahrzeug gewuchtet. Wie genau die TĂ€ter das WertbehĂ€ltnis aus seiner Verankerung lösten, ist noch unklar. Experten gehen davon aus, dass die Tat nicht gerĂ€uschlos verlaufen sein kann und sind nun auf der Suche nach Zeugen.
Das Auto ersetzt den Tresor nicht: Diese Erkenntnis lÀsst sich aus zahlreichen Kriminalstatistiken ableiten, aber leider auch immer wieder an konkreten FÀllen sehen. So wurde vergangene Woche in Worms ein Auto aufgebrochen, in dem eine Frau ihre Handtasche leichtsinnigerweise auf dem Beifahrersitz gelassen hatte. Noch dazu war das Schiebedach des Autos gekippt gewesen, sodass das Aufbrechen noch "attraktiver" wurde. Die Diebe erbeuteten eine geschÀtzte Bargeldsumme von 400 Euro sowie die Scheckkarte der Frau.
WertgegenstĂ€nde sollten nur wenn unbedingt nötig mitgefĂŒhrt, dann jedoch niemals unbeaufsichtigt gelassen werden. Selbst bei kĂŒrzeren Parkzeiten oder beim Tanken sollte Bargeld und Papiere nicht im Auto verbleiben. Experten raten jedoch, Wertsachen von Anfang an zu Hause in einem gut verankerten Tresor aufzubewahren. Doch auch zu Hause ist Vorsicht geboten: Hier sollten die Fenster geschlossen werden und der Safe so angebracht, dass er sich nicht aus der Verankerung lösen oder aufflexen lĂ€sst.
Bei Möbeltresoren handelt es sich um Tresore, die im Vergleich zu freistehenden WertbehĂ€ltnissen kleiner und kompakter sind. Sie werden direkt in Möbel wie etwa SchrĂ€nke, Regale oder EinbauwĂ€nde eingesetzt. Sie zeichnen sich durch eine geringe Tiefe und ein Tresorschloss aus, das meist in das TĂŒrblatt versenkt ist.
Eine gute Verankerung ist gerade bei einem Einbautresor besonders wichtig, da dieser in der Regel wesentlich leichter ist. Je nach Montageort mĂŒssen also Boden- bzw. Wandanker zur Befestigung verwendet werden. Wird der Tresor an einer Wand angebracht, so ist es ratsam, zusĂ€tzlich L-Winkel anzubringen, die dem Gewicht des Tresors angemessen sind. Soll der Tresor innerhalb einer Schrankwand integriert werden, sollte der Safe nicht an deren RĂŒckwand angebracht werden. Stattdessen ist es empfehlenswert, ein StĂŒck aus dieser herauszusĂ€gen, sodass der Tresor an der richtigen Wand angebracht und verankert werden kann.
Vor dem Kauf gilt es auch, sich ĂŒber die Sicherheitsstufe und das Tresorschloss Gedanken zu machen. Möbeltresore mit der höchsten Sicherheitsstufe sind allerdings kaum zu finden, da sie sehr leicht sind. Eventuell sollte man diesen Safe also durch einen weiteren, fest verankerten Tresor ergĂ€nzen.
Das Katholische Pfarramt im baden-wĂŒrttembergischen Lustnau wurde in der Nacht zum Donnerstag Opfer eines brutalen Einbruchs. Ein bislang noch unbekannter Dieb hatte sich gegen kurz vor Mitternacht Zugang zu dem GebĂ€ude verschafft, indem er eine Fensterscheibe aufbrach. Im Pfarramt selbst wĂŒhlte er durch BĂŒros, SchrĂ€nke und Schubladen und brach WertbehĂ€ltnisse auf.
In einem Schrank fand der Einbrecher einen Tresor. Mangels einer guten Verankerung war es dem TĂ€ter möglich, den ungefĂ€hr 15 Kilogramm schweren und 40 Zentimeter hohen Safe durch das Fenster ins Freie zu wuchten. Dort schlug der Einbrecher den Tresor so lange gegen den Boden, bis sich das BehĂ€ltnis deformierte und sich schlieĂlich öffnen lieĂ.
Neben dem verursachten Sachschaden in vierstelliger Höhe gelang es dem Dieb auĂerdem, zwei Geldkassetten gefĂŒllt mit Bargeld zu entwenden.
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