400 Kilogramm schwer war der Tresor, und doch schafften es Einbrecher, den Wertschrank aus einem Autohaus in Würzburg zu entwenden. Sowohl von den Dieben als auch von der Beute fehlt bislang jede Spur, gab die Kriminalpolizei Wiesbaden bekannt.
Nach Angaben des Polizeisprechers befanden sich in dem Safe Prüfplaketten sowie Bargeld in vierstelliger Höhe. Die Tat ereignete sich in der Nacht zum Freitag. Die Täter verschafften sich Zugang zum Parkhaus, indem sie eine der Schranken gewaltsam öffneten und so auf das Gelände gelangten. Im Parkhaus brachen die Einbrecher eine Nebentür auf und hoben den schweren Tresor auf ein Rollbrett. Mit noch unbekannten Mitteln gelang es der Bande im Anschluss, den Safe in ein Auto zu wuchten und zu flüchten.
In Anbetracht der Vertrauenskrise gegenüber Investmentbanken und Finanzmarktspekulationen bewahren immer mehr Deutsche ihre Ersparnisse bei sich zu Hause auf. Doch die klassischen "Sparstrümpfe" haben ausgedient; stattdessen ist die Nachfrage nach Tresoren merkbar gestiegen.
Die Wertschränke dienen nicht nur der Aufbewahrung von Bargeld, Schmuck und Gold, immer häufiger werden auch persönliche Daten und Dokumentensammlungen im Safe aufbewahrt. Besonders wertvolle Familienfotos, Erb- und Erinnerungsstücke und andere hochwertige Materialien werden ebenfalls in Tresoren verstaut.
Angesichts des neuen Tresorbooms warnt die European Security System Association, der Dachverband der Sicherheitsbranche, jedoch vor unüberlegten Tresorkäufen. Nur Tresore mit ausreichender Sicherheitsstufe und guter Verankerung gewährleisten Sicherheit. Entscheidend sind neben Sturz- und Feuerprüfungen auch der Widerstandsgrad des Tresors. Entsprechende Gütesiegel, die meist an der Innentür angebracht sind, geben Ausschluss über die Qualität eines Wertschrankes. Je nach Kategorie kann ein Tresor dann einer Wärme zwischen 70 und 170 Grad Celsius standhalten. Um hinsichtlich der Qualität den eigenen Bedarf zu ermitteln, ist es also nötig, die Werte zu kennen, die untergebracht werden sollen. Die Sicherheitsstufe ist auch ein wichtiger Faktor bei der Versicherung der Wertgegenstände.
Bei der Bedarfsermittlung sollten jedoch auch zukünftige Entwicklungen berücksichtigt werden. Ein Tresor ist normalerweise kein gewöhnlicher Gebrauchsgegenstand, sondern wird über viele Jahre oder gar Jahrzehnte genutzt. Während Inflation und wirtschaftliche Entwicklung den Wert des gelagerten Inhalts schnell steigern, bleibt der maximale Versicherungsschutz für den Tresor konstant. Es ist also zu überlegen, ob nicht gleich eine Sicherheitsstufe über dem momentanen Bedarf gekauft werden sollte.
Ein weiteres Kriterium beim Tresorkauf ist das gewählte Volumen. Benutzer sollten sich vorher gut überlegen, was sie alles im Wertschrank verstauen wollen. Denn die Erfahrung zeigt: Ist erst einmal ein Safe im Haushalt, kommen schnell viele Dinge zusammen, die man dort aufbewahrt wissen will. Außerdem muss man sich für eine Verschlussart entschließen. Hier erweisen sich elektronische Lösungen als besonders praktisch, da zur Öffnung des Tresors kein Schlüssel nötig ist, der wiederum irgendwo versteckt sein muss. Fällt das Elektroschloss jedoch aus, braucht man auch hier zumindest einen Notschlüssel.
Sobald eine Entscheidung gefallen und der Tresor gekauft ist, geht es darum, einen geeigneten Platz zu finden. Es empfiehlt sich einen Ort auszuwählen, der für Gäste und ungewollte Besucher nicht sofort sichtbar ist. Gleichzeitig sollte man den Safe am Aufstellort massiv verankern können - in der Wand oder in den Boden. Übermäßige Feuchte oder Sonneneinstrahlung sind ebenfalls zu vermeiden, da die Elektronik bzw. die Feuerschutzisolierung darunter leiden könnten.
Wieder haben es Einbrecher geschafft, mit einer Flex einen Tresor zu knacken. Das Opfer dieses Mal: Eine Tankstelle an der B 17 in der Nähe von Kinsau. Ingesamt konnten die Diebe so Bargeld und Waren im Gesamtwert von etwa 20.000 Euro erbeuten.
Zunächst hatten die Täter die Gittertür zur Tankstelle aufgebrochen und danach den Tresor aufgeflext. Nach kurzer Zeit schon gelang es ihnen, die Safetür zu öffnen und so die rund 4.000 Euro Bargeld Inhalt mitzunehmen.
Im Anschluss brachen die Einbrecher noch ins Lager der Tankstelle ein, wo sie Tabakwaren im Wert von geschätzten 16.000 Euro entwenden konnten. Die Täter, die ihre Beute in blauen Plastiksäcken einpackten, wurden von den Überwachungskameras aufgenommen.
Auf Grundlage der Videoauswertung hat die Polizei nun ihre Ermittlungen eingeleitet. Ersten Aussagen der Polizei zufolge handelte es sich um zwei Täter, von denen einer auffallend schlank gewesen sei. Zusätzlich zu der Beute entstand ein Sachschaden durch den Einbruch in Höhe von etwa 10.000 Euro.
Hoher Schaden in Rostock: Bei einem Überfall haben bislang unbekannte Täter den Tresor einer Studentenkneipe geknackt. Ihre Beute betrug stolze 80.000 Euro!
Der Aufwand für den Einbruch war dabei relativ gering. Leichtsinnigerweise hatten die Besitzer des Tresors den Schlüssel nicht weit entfernt vom Safe in einer Hintertür versteckt. Daher gelang es den Einbrechern, den Schlüssel zu stehlen und sich Zugang zum Tresorraum zu verschaffen.
Überrascht ist die Polizei allerdings auch über die Höhe der im Wertschrank gelagerten Summe. Dazu werden im Moment Untersuchungen durchgeführt, wie ein Beamter mitteilte. Die Spurensicherung hat bereits mehrere Spuren gesichert.
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