Erfreuliches hatte das Landeskriminalamt Wiesbaden bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2008 fĂŒr Hessen zu berichten: Zum einen stieg die AufklĂ€rungsquote auf einen neuen Höchststand von 57,1 Prozent gegenĂŒber einer Quote von 55,9 Prozent aus dem Vorjahr. Zum anderen sank die Gesamtzahl der Straftaten im Vergleich zu 2007 um 3,2 Prozent. Zu diesem Trend hat auch der stattliche RĂŒckgang der WohnungseinbrĂŒche beigetragen.
Mit 7.313 registrierten EinbruchsdiebstĂ€hlen im Jahr 2008 weist die Zahl einen RĂŒckgang um 768 FĂ€lle im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf. Dies entspricht einem RĂŒckgang um knapp zehn Prozent. Werden die Erhebungen aus dem Jahr 1999 herangezogen, fĂ€llt der Negativtrend noch deutlicher ins Gewicht: In den letzten neun Jahren hat die Zahl der WohnungseinbrĂŒche um mehr als die HĂ€lfte abgenommen.
Ein weiteres positives Signal stellt die HĂ€ufung der FĂ€lle dar, in denen die TĂ€ter ihren Einbruchsversuch abbrechen. ZurĂŒckgefĂŒhrt wird die höhere Abbruchquote von Straftaten auf spezielle PrĂ€ventionsprogramme (wie etwa das Programm "Wachsamer Nachbar") und die kostenlosen Beratungen fĂŒr einen besseren Schutz von Haushalten, etwa durch WertschrĂ€nke, Tresore oder andere SicherheitsmaĂnahmen.
Insbesondere tagsĂŒber werden Verbrecher nur noch selten aktiv. Dies zeigt ein Blick auf die Statistik der TageswohnungseinbrĂŒche. Diese sind 2008 um 17,9 Prozent zurĂŒckgegangen.
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