Immer mehr Menschen ziehen ihr Vermögen von ihren Bankkonten ab und verwahren es an einem vermeintlich sicheren Ort: dem hauseigenen Tresor. Tatsächlich können qualitativ hochwertige und zertifizierte Tresore für mehr Sicherheit sorgen als etwa riskante Anlagefonds oder Aktien. Doch auch bei der Aufbewahrung zu Hause müssen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden - Diebe und Ganoven stellen sich nämlich bereits auf den Trend ein und erbeuten zunehmend Wertgegenstände aus Safes.
Im Falle eines Diebstahls ist das Opfer nur dann sicher, wenn vorher eine Hausratversicherung abgeschlossen wurde. Doch die Versicherung allein reicht nicht: Diese muss mit einer ausreichenden Deckungssumme ausgestattet sein. Verluste können nämlich nur dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn der Schaden zwangsläufig entstanden ist. Eine Zwangsläufigkeit ist jedoch nicht gegeben, wenn die Vermögenswerte hätten versichert werden können.
Vor dem Tresorkauf sollte also geprüft werden, wie die bestehende Versicherungslage einen möglichen Schaden abdeckt. Gegebenenfalls muss die Versicherungssumme angepasst werden. Außerdem empfiehlt es sich, eine Liste mit allen Wertgegenständen anzulegen, die im Safe verstaut werden. So kann man den Schaden später glaubhaft der Versicherung vermitteln.
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