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Feuerfeste Tresore

Feuerfeste Tresore

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Tresor, Geldschrank: feuersicher und einbruchsicher muss er sein

 

Im preiswerten Internet-Shop von extrasafe.de können Sie feuersichere, feuerfeste Tresore von allen Top-Anbietern für Ihre Sicherheitsbedürfnisse suchen, finden, günstig online bestellen und kaufen. Die Website extrasafe.de wird betrieben von den Brüdern Andreas und Wolfgang Gottschalk, die Sie jederzeit persönlich und kostenfrei beraten (Telefon: +49 (0) 611 - 23 0 12). Die Franz Gottschalk GmbH hat ihren Firmensitz in Wiesbaden/Hessen, verfügt bereits seit 1958 über Erfahrung im Bereich von feuerfesten Tresoren und beliefert Unternehmen, Behörden, Ämter, Kommunen sowie Private. Im Folgenden finden Sie weitere Informationen zur Feuersicherheit von Sicherheitsbehältnissen.

 

Konstruktionsprinzipien


Die weitere Entwicklung der jungen Branche kann man am besten studieren, wenn man zurückverfolgt, wie sich die an einen Geldschrank gestellten Anforderungen im Laufe der Jahrzehnte entwickelt haben. Dazu sind auch einige grundsätzliche Überlegungen hilfreich, welche die konstruktiven Details eines Geldschranks betreffen. Die heutige Vorstellung definiert einen Tresor bzw. Geldschrank so:

»Der Geldschrank bzw. Tresor ist ein Behältnis für sicher zu verwahrende Werte, das durch seine 6seitig gleichstarke Wandausbildung und sein Verschlusssystem den unbefugten, rechtsbrecherischen Zugriff verhindert oder mindestens so lange verzögert, bis der Angriff durch eine hilfeleistende Stelle oder staatliche Ordnungsmacht unterbunden wird.«

Wir haben gesehen, dass es über sehr lange Zeiträume nur wenig geeignete Werkzeuge gab, die dem Rechtsbrecher zur Verfügung standen. Die von einem Wertbehältnis erwartete Sicherheit war noch relativ leicht erfüllbar und bezog sich weitgehend auf das Schloss und das Verschlusssystem.

Mit Beginn des Industriezeitalters änderte sich dieser Zustand jedoch schnell und in immer kürzer werdenden Zeiträumen. Neben der Sicherheit gegen unberechtigten Zugriff kam sehr bald nach Entstehen der Branche eine ganz andere Eigenschaft hinzu, die der Abnehmer erwartete. Sprunghaft ansteigende Mengen von Verträgen, Patenten, Buchungsunterlagen sowie die Ausbreitung des Papiergeldes verlangten gebieterisch die Feuersicherheit und somit feuerfeste Tresore.

 

Tresore und Feuersicherheit

 

Die Einführung der Dampfkraft und die teilweise noch unzureichende Beherrschung der in ihrem Gefolge ablaufenden technologischen Prozesse hatten eine große Zahl von Bränden zur Folge. Die bis dahin bekannten Konstruktionen konnten dagegen keinen Schutz bieten, denn die Eisenplatten wurden im Feuer rotglühend, und der Inhalt eines solchen Schrankes war sehr schnell verkohlt.

Es ist heute mit Sicherheit nicht mehr feststellbar, wer wirklich als erster die zündende Idee zur Lösung dieses Problems hatte. Es gab eine Reihe von Patenten, die von der gleichen Idee ausgingen. 1801 Robert Scott, England; 1802 ein ungenannter deutscher Erfinder in Berlin; 1834 William Marr, London; 1835 Chubb, London, und noch einige andere. Der übereinstimmende Lösungsansatz ging davon aus, den Tresor oder Geldschrank mit doppelten Wandungen zu versehen, deren Hohlräume mit schlechten Wärmeleitern ausgefüllt waren. Dieses Prinzip wurde sehr bald auf dem Kontinent übernommen, wobei für die Füllung der Wandungen unterschiedlichste Materialien wie z. B. zerstoßener Marmor, gemahlenes Porzellan, gebrannter Ton zur Anwendung kamen. Im Laufe der Zeit entwickelte jeder Tresor- und Geldschrankbauer sein eigenes Rezept.

Patentanmeldungen in großer Zahl kennzeichnen diesen Zeitraum als einen ersten großen Umbruch im Tresor- und Geldschrankbau. Sehr bald aber wuchs die Erkenntnis, dass die größere Gefahr für den Inhalt von den heißen Brandgasen ausging, die durch die Spalten zwischen Tür und Rahmen in den Schrank gelangten. Der Entflammungspunkt für Papier war dann sehr bald erreicht. Die junge Tresor- und Geldschrankindustrie antwortete darauf mit neuen Konstruktionen mit komplizierten Verfalzungen an Tür und Rahmen, wofür ebenfalls eine Vielzahl von Patenten Zeugnis ablegt. Mit diesen tiefgestaffelten Falzen entstand das typische Geräusch beim Schließen einer Tresortür bzw. Geldschranktür, das zum Markenzeichen einer guten Konstruktion wurde.

Noch immer aber war das Ziel weitgehender Feuersicherheit nicht ganz erreicht. Die Gebäude hatten in dieser Zeit noch Holzbalkendecken, so dass bei einem Brand der Schrank vielfach durch mehrere Etagen in die heiße Glut stürzte. Die bis dahin noch übliche Bauart (Stahlplatten mit Winkeleisen an den Kanten vernietet) führte zu gravierenden Deformationen bis zum Auseinanderbrechen der Gesamtkonstruktion.

So entstand gegen Ende des 19. Jahrhunderts der Gedanke, das Tresor-Gehäuse aus großen Stahlplatten über alle Kanten zu biegen, um einen in sich steifen Verbund des gesamten Schrankes zu erreichen. Das war zu dieser Zeit überhaupt erst möglich geworden, nachdem die Dampfkraft schwere Abkantpressen erlaubte. Diese Bauart gehört heute zum selbstverständlichen Stand der Technik in der Branche. Im Laufe der Zeit lernte man weiterhin, dass auch die Luft ein geradezu ideales Isolationsmedium darstellt. Aus zunächst doppelwandigen Gehäusen (2-Wand-Konstruktion) wurden 3-Wand-Konstruktionen, die zwischen der zweiten und dritten Wand eine Luftisolierschicht aufweisen.

Solche Ausführungen sind auch heute noch üblich und haben sich dort bewährt, wo Geschäftspapiere und geringere Mengen Bargeld vor Brandeinwirkung zu schützen sind. Mit dem Aufkommen der Datentechnik reichten solche Konstruktionen jedoch bei weitem nicht mehr aus. Datenträger wie Platten, Bänder und Disketten vertragen nur erheblich geringere Temperaturerhöhungen, bevor sie unbrauchbar werden. So entstand in den 60er Jahren unseres Jahrhunderts ein völlig neuer Zweig des Geldschrankbaues mit gänzlich andersartigen Konstruktionsprinzipien für Datenspeicherschränke.

 

Tresor, Geldschrank und Einbruchssicherheit

 

Die in der Zeit ab etwa 1850 allgemeingültig gewordenen Bauarten der Feuersicherheit boten eine gute Ausgangsbasis, um die Sicherheit auch gegen Einbruch zu verbessern. Eine wachsende Zahl von Geldschrankeinbrüchen rief die Tresor-Hersteller dazu auf, dem gewaltsamen Eindringen neue Konzepte entgegenzustellen. Die doppelwandige Bauweise bot genügend Spielraum, um mit neuen Materialien und schichtweiser Anordnung unterschiedlicher Werkstoffe zu experimentieren. Im Vordergrund der Gefahr stand damals noch der Bohrer, wenn dieser auch mangels elektrischen Antriebs und wenig verschleißfesten Materials des Bohrers selbst mit der heute bekannten Aggressivität überhaupt nicht vergleichbar war. Eine frühe Erfindung gegen diese Gefahr war die Verbundpanzerplatte, auch Compoundpanzer genannt (weiches Eisenmaterial wird unter Druck und Hitze auf gehärteten Stahl aufgewalzt). Die gehärtete Stahlschicht konnte dem Bohrer widerstehen, während die weiche Eisenschicht die glasharte Stahlschicht vor Zertrümmerung bewahrte. Es gab auch eine Fülle anderer Lösungen, wie z.B. den Rollenpanzer der Firma Stacke, die sich - wie wir später sehen werden - heftige Wettbewerbskämpfe auf dem Markt lieferten.

 

Panzermaterial

 

An dieser Stelle ein gedanklicher Ausflug zu der Wahl der Panzermaterialien.

Es hat sich im Laufe der Entwicklung immer wieder gezeigt, dass jedwedes Material, das einem bestimmten Angriffswerkzeug widersteht, von einem anderen Werkzeug überwunden werden kann. Es geht also darum, geschickte Zusammensetzungen unterschiedlicher Werkstoffschichten bzw. -mischungen zu finden, mit denen die aktuell zu erwartenden Angriffswerkzeuge unwirksam werden und gleichzeitig die Durchdringungszeit erheblich verlängern.

Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Konstruktion eines Geldschranks immer ein Optimierungsprozess zwischen drei schwer zu vereinbarenden Zielen ist. Widerstandsfähigkeit, Gewicht und Preis müssen in ein ausgewogenes Verhältnis gebracht werden, obwohl diese Ziele auch unter Berücksichtigung modernster Methoden und Werkstoffe deutlich auseinanderstreben. Hochwertige Werkstoffe z.B. sind durchaus in der Lage, das Gewicht zu minimieren, jedoch steigt der Preis exponentiell an und sprengt vielfach marktgängige Größenordnungen. Bei preisgünstigeren und weniger widerstandsfähigen Panzermaterialien müssen die Wandstärken vergrößert werden, um den geforderten Widerstandswert zu erreichen. Damit gerät das Gewicht aber sehr bald an die Grenze der Transportfähigkeit. Dieser Optimierungszwang bleibt auch in Zukunft die ständige Herausforderung an die Konstrukteure.

Gehen wir noch einmal zurück in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Etwa um 1880 tauchten neue Herausforderungen der Einbruchtechnik auf. Es wurde das Thermitverfahren bekannt, mit dem man bei kurzfristiger Hitzeentwicklung bis zu 3000 Grad Celsius Eisenplatten durchschmelzen konnte. Es handelt sich dabei um ein Aluminium-Magnesium-Pulvergemisch, das bei Entzündung mit lodernder Flamme und großer Hitze verbrennt und jegliche Metalle schmilzt.

Wie akut diese Gefahr war, und ob ein Einbrecher in der Lage sein würde, dieses Verfahren in der Praxis anzuwenden, blieb in der Branche hart umstritten. Die Diskussion aber gab den Anstoß dazu, sich überhaupt erstmalig mit thermisch wirkenden Einbruchsverfahren zu befassen. Ernst wurde diese Gefahr gegen Ende des Jahrhunderts mit der Verbreitung des Acetylen-Brennschneidverfahrens. Hier handelte es sich in der Tat um ein praktisch anwendbares Einbruchsgerät, wie die spätere Zukunft noch beweisen sollte. Reine Stahlkonstruktionen konnten diesem Gerät nicht mehr widerstehen. Dies ist der Punkt in der Entwicklung der Branche, an dem mineralisch gegossene Füllungen Eingang in die Konstruktionen fanden. Es wurden Tresor-Füllungen mit Zement als Bindemittel und Zuschlagstoffe wie Basalt, Quarzit u. ä. entwickelt, die gegen Durchdringung mit mechanischen Werkzeugen auf unterschiedlichste Weise mit Profilstählen bis hin zu Eisenbahnschienen armiert wurden. Dabei hatte man auch im Auge, den potentiellen Einbrecher zu ständigem Werkzeugwechsel zu zwingen und ihn so zu veranlassen, ein ganzes Arsenal unterschiedlichen Geräts mitzuführen. Außerdem wird die Durchdringungszeit so erheblich verlängert. Im Jahre 1895 wurden auf Veranlassung der deutschen Reichsbank Untersuchungen über die Feuersicherheit armierter Betonwandungen angestellt. Das Gutachten weist aus, dass bei einer Außentemperatur von 1000 Grad Reaumur die Innentemperatur in einem so umschlossenen Behältnis 28 Grad Reaumur nicht übersteigt.

Mit diesem Stand der Technik ging die junge Tresor- und Geldschrankindustrie gut gerüstet in das neue Jahrhundert. Gut gerüstet auch für eine neue Aufgabe, die seitens der Banken den Bau von besonders umfangreich gesicherten Tresorräumen verlangte.

Sie haben noch Fragen zu den Themen feuerfester Tresor, feuersicherer Geldschrank, Safe oder feuerhemmende Tresorraumtüren? Rufen Sie uns bitte an unter Tel. +49 (0) 611 23012.


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