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Arzneimittelschrank

Arzneimittelschrank, BTM-Tresor (Betäubungsmitteltresor)

 

Arzneimittelschränke,  BTM-Tresor kaufen bei extrasafe.de

 Arzneimitteltresor

Im Tresore-Onlineshop extrasafe.de finden Sie Ihren Arzneimittelschrank oder BTM-Tresor (BTM-Tresor stellt hierbei die Abkürzung für "Betäubungsmitteltresor" dar) für Ihre Anforderungen. In unserem großen Onlineshop können Sie Arzneimittelschränke, BTM-Tresor rund um die Uhr schnell und günstig kaufen. Unsere Arzneischränke, Apothekertresore und -safes werden vor allem von Behörden, Arztpraxen, Apotheken, Krankenhäuser, Pflegeheime, Pharmabetriebe, Labore, Institute, Unternehmen sowie auch von Privaten genutzt. Extrasafe.de ist eine Webseite der Franz Gottschalk GmbH aus Wiesbaden/Hessen. Das mittelständische Unternehmen wurde im Jahr 1958 gegründet und verfügt über weitreichende Erfahrung auf dem Gebiet der ordnungsgemäßen Lagerung von Arzneien und Medikamenten. Nutzen Sie unsere kostenfreie telefonische Beratung unter 0 611 / 23 0 12. Oder senden Sie eine E-Mail an info@extrasafe.de, die wir zeitnah beantworten. Im Folgenden stellen wir weitere Informationen zum Thema Arzneimittelschrank bereit.

 

Richtlinien über Maßnahmen zur Sicherung von Betäubungsmittelvorräten bei Erlaubnisinhabern nach § 3 Betäubungsmittelgesetz (BtMG - Stand: 1.1.2007)

 

Wussten Sie, dass Betäubungsmittel gemäss § 15 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) sowie des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in einem gesonderten Safe verwahrt werden müssen, um einen Zugriff von unbefugten Dritten zu vermeiden? Ein BTM-Tresor wird etwa in Hospitälern, bei Apothekern, Ärzten, in Seniorenwohnanlagen oder Altenheimen verwendet und kann in unterschiedlichen Größen und Abmessungen bestellt werden. Alle Safe-Modelle für die diversen Sicherheitsstufen und -klassen können mit den gewünschten Aufteilungen und Schubladen versehen werden. Die Arzneischränke, Apothekentresore oder BTM-Safes bei extrasafe.de werden Sie durch ihre zeitgemässe Technologie, die hochwertige Qualität sowie ihr modernes Design begeistern.

Arzneimitteltresor


Wie bereits oben erwähnt hat jeder, der mit dem Betäubungsmittelverkehr zu tun hat, die in seinem Eigentum befindlichen Betäubungsmittel separat und gesondert zu lagern und gegen die unbefugte Entnahme durch Dritte zu schützen. Nach den aktuellen sicherungstechnischen Erkenntnissen ist eine erforderliche Sicherung gegen eine unbefugte Entnahme von Betäubungsmitteln generell nur gewährleistet, wenn die dafür vorgesehenen Schränke oder Räume mind. den unter Ziffer 1 oder 2 genannten mechanischen Anforderungen genügen:


1.
Aufbewahren in Schränken

1.1
Es müssen zertifizierte Wertschutzschränke mit einem Widerstandsgrad 1 oder höher nach EN 1143-1 benutzt werden. Ein Wertschutzschrank mit einem Gewicht unter 1 Tonne ist entsprechend der EN 1143-1 mit einer Verankerung zu befestigen. Sogenannte Einmauertresore sind in eine geeignete Wand oder in einen geeigneten Boden fachgemäß einzubringen.

2.
Aufbewahren in Räumlichkeiten
Wird anstatt von Schränken eine Raumsicherung verwendet, sind als Raumabschluss zertifizierte Wertschutzraumtüren mit einem Widerstandsgrad 3 oder noch höher nach EN 1143-1 zu benutzen.

2.1
Wände, Böden, Decken von neu zu erstellenden Räumlichkeiten sind
- mit Klinkermauerwerk (KMZ 28) in einer Stärke von 240 mm mit beidseitigem Baustahlgewebe N 141 und 30 mm Zementputz (1:3) sowie Bandstahl-(25/2)-einlagen in den Fugen oder
- aus Stahlbeton (C20/25) in einer Stärke von 240 mm mit beidseitigem Baustahlgewebe zu errichten. Arzneimitteltresor
Fenster sind zu vermeiden; u. U. sind für die Belüftung gebogene Stahlrohre mit einem Durchmesser von 50 mm nach innen steigend einzulassen.


2.2
Vorhandene Räumlichkeiten, die den Anforderungen der Ziffer 2.1 nicht entsprechen, sind gewöhnlich so nach- bzw. umzurüsten, dass hinter oder vor (innen bzw. außen) den bestehenden Wandelementen ein Klinkermauerwerk (KMZ 28) in einer Stärke von 115 mm mit Baustahlgewebe N 141 und 30 mm Zementputz sowie Bandstahl-(25/2)-einlagen in den Fugen zu errichten ist. Böden sowie Decken sind ggf. mit Stahlbeton (C20/25) zu verstärken. Sofern Fensteröffnungen beibehalten werden müssen, sind diese von innen zusätzlich mechanisch abzusichern, etwa durch Fenstergitter aus ca. 20 mm starkem Rund- oder Vierkantstahl in Längs- und Querstreben, die lichten Weiten nicht grösser als 120 x 120 mm, deren Kreuzungspunkte zu verschweißen und deren Endpunkte in der Mauer zu verankern.

2.3
Anstatt von gemauerten oder betonierten Räumlichkeiten kommen auch zertifizierte Wertschutzräume mit einem Widerstandsgrad 3 oder höher nach EN 1143-1 in Frage.

3.
Elektrische Überwachung
Über die mechanische Sicherung hinaus kann, wenn die Art oder der Umfang des Betäubungsmittelverkehrs dies erfordert, eine elektrische Überwachung nach diesen Vorgaben erforderlich werden:

3.1
Es kommen ausschließlich Einbruchmeldeanlagen in Frage, welche den jew. gültigen VDE-Bestimmungen 0/833 Teile 1 und 3 entsprechen. Generell sind
- Wertschutzschränke allseitig feldmäßig (durch kapazitive Feldänderungsanlagen), wobei alle Geräteteile und die sie verbindenden Leitungen erfasst werden müssen,
- Räumlichkeiten durch Einbruchmeldeanlagen nach dem Körperschallprinzip zu überwachen.

3.2
Das Scharfschalten des jew. Systems ist über eine mechan. Schalteinrichtung in Verbindung mit einer geistigen Schalteinrichtung durchzuführen.

3.3
Alarm
Die Einbruchmeldeanlage ist unter Beachtung der jew. gültigen Regelungen für Überfall- und Einbruchmeldeanlagen mit Anschluss an die Polizei (ÜEA) über eine stehende Verbindung oder über eine bedarfsgesteuerte Verbindung mit Ersatzweg auf eine Empfangseinrichtung der Polizei (Polizeinotruf) aufzuschalten. Zu erfolgende Sicherungsmaßnahmen sind in der Projektphase mit der Bundesopiumstelle in Einklang zu bringen.

Quelle: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte - Bundesopiumstelle -

Sie benötigen noch weitere Informationen zum Thema Arzneimittelschrank oder BTM-Tresor (Betäubungsmitteltresor)? Rufen Sie uns bitte an unter Tel. 0 611 / 23 0 12 oder senden Sie eine E-Mail an info@extrasafe.de, die wir zügig beantworten.

 

Literatur-Tipps zum Thema Arzneimittelschrank

 

Titel: Betäubungsmittelgesetz: Arzneimittelgesetz - Grundstoffüberwachungsgesetz
Verfasser: Harald Hans Körner, Mathias Volkmer, Jörn Patzak
Umfang: 2.353 Seiten
Erschienen bei Beck Juristischer Verlag, 2012
ISBN-10: 3406624650
ISBN-13: 978-3406624650

Inhalt:
Das über 2.000 Seiten fassende juristische Fachbuch dokumentiert das Betäubungsmittelgesetz (abgekürzt: BtMG) im Detail und sehr praxisorientiert. Komplettiert wird das Buch durch Erläuterungen zum AMG sowie zum Grundstoffüberwachungsgesetz. Die 7. Auflage bietet seinen Lesern eine verbesserte Übersicht und eine einheitliche Gliederung. Hierbei sind die vielen Neuerungen beachtet. Harald H. Körner ist durch seine Publikationen im Bereich des Betäubungsmittelrechts bekannt und ist auch Leiter der Zentralstelle in Hessen für die Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität. Das Buch richtet sich an Juristen, aber auch Behörden, Apotheker oder Ärzte. Für alle, die sich mit der Aufbewahrung von Betäubungsmitteln, Arzneien, Medikamenten befassen und die Anschaffung eines entspr. Arzneimittelschranks, Apothekertresors, BTM-Tresors (Betäubungsmitteltresors) prüfen müssen, stellen diese Ausführungen ebenfalls eine wertvolle Lektüre dar.

 

Kontakt

 

Franz Gottschalk GmbH
extrasafe.de
Storchenallee 47
65201 Wiesbaden/Hessen
Deutschland

Telefon: +49 (0) 611 - 23 0 12
Telefax: +49 (0) 611 - 25 6 85
E-Mail: info@extrasafe.de
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